24. Mai 2025
Lesezeit ca. 15 Min.

Kommunikation ist der Schlüssel zu erfolgreichen Beziehungen – sei es im Beruf, im Alltag oder im privaten Umfeld. Doch was macht eine gelungene Kommunikation aus? Welche Techniken helfen dabei, Missverständnisse zu vermeiden und Gespräche konstruktiv zu gestalten?

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Kommunikationstechniken besonders wirkungsvoll sind und wie Sie sie gezielt einsetzen können. Wenn Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten weiter vertiefen möchten, bietet die Online-Ausbildung zum NLP-Practitioner eine fundierte Möglichkeit, Ihre Kompetenzen in Beruf und Alltag zu stärken.

Key Facts – Kommunikationstechniken

  • Definition: Erlernbare Werkzeuge, um Gespräche zu strukturieren, Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen
  • Aktives Zuhören: Volle Aufmerksamkeit plus Paraphrasieren stärkt Vertrauen und Wertschätzung
  • Ich-Botschaften: Eigene Wahrnehmung und Bedürfnisse ausdrücken statt Vorwürfe formulieren
  • Gewaltfreie Kommunikation: Vier Schritte nach Rosenberg – Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte
  • Fragetechniken: Offene, skalierende und zirkuläre Fragen schaffen Klarheit und Perspektivwechsel
  • Nonverbal: Mimik, Gestik und Stimme wirken oft stärker als der Inhalt der Worte
  • Trainierbar: Alle Techniken lassen sich durch Praxis, Reflexion und Ausbildung gezielt aufbauen

Welche Kommunikationstechniken gibt es – und wie wenden Sie sie an?

Kommunikationstechniken sind Werkzeuge, mit denen wir Gespräche strukturieren, Missverständnisse vermeiden und gezielt Vertrauen aufbauen können. Sie stammen aus der Psychologie, der Rhetorik, dem Coaching und der Mediation – und sie lassen sich gezielt trainieren.

Hier sind sieben zentrale Techniken, die Ihre Kommunikationsfähigkeit deutlich verbessern – mit Beispielen und Anwendungshinweisen für Alltag und Beruf:

1. Aktives Zuhören

Diese Technik basiert darauf, dem Gesprächspartner volle Aufmerksamkeit zu schenken. Sie signalisieren mit Blickkontakt, offener Körperhaltung und kleinen verbalen Rückmeldungen wie „Ich verstehe“ oder „Erzählen Sie weiter“, dass Sie ganz bei ihm sind. Entscheidend ist auch das Paraphrasieren: Sie geben das Gehörte mit eigenen Worten wieder („Wenn ich Sie richtig verstehe, dann...“).

Vorteile:

  • Stärkt das Vertrauen
  • Reduziert Missverständnisse
  • Zeigt echte Wertschätzung

Diese Technik eignet sich hervorragend in Beratungsgesprächen, Team-Meetings oder in der Eltern-Kind-Kommunikation. Sie kann auch deeskalierend wirken – besonders bei Konflikten.

2. Ich-Botschaften

Statt Vorwürfen („Sie machen immer...“) formulieren Sie Ihre Wahrnehmung, Gefühle und Bedürfnisse. Das reduziert Abwehr und öffnet den Raum für echtes Verständnis.

Beispiel: Statt „Sie hören nie zu!“ – besser: „Ich fühle mich übergangen, wenn ich unterbrochen werde.“

Ich-Botschaften sind besonders hilfreich in privaten Beziehungen, aber auch im Kundenkontakt oder im Konfliktmanagement.

Kommunikation üben
© WellnessInPerfektion WIP GmbH (KI)

3. Spiegeln und Reframing

Das Spiegeln von Körpersprache oder Wortwahl kann helfen, eine bessere Verbindung herzustellen – es signalisiert Nähe und Verständnis. Beim Reframing wird eine Aussage oder Sichtweise in einen neuen Kontext gesetzt. Beispiel: „Ich bin zu kritisch“ könnte reframed werden als „Sie haben ein gutes Gespür für Details“.

Vorteile:

  • Fördert Empathie
  • Stärkt den Perspektivwechsel
  • Helfen, negative Aussagen umzudeuten

4. Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Das Konzept nach Marshall B. Rosenberg basiert auf vier Schritten: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Es geht darum, den anderen nicht zu verurteilen, sondern offen auszudrücken, was in Ihnen vorgeht.

Beispiel:
„Wenn ich sehe, dass Sie während unseres Gesprächs auf Ihr Handy schauen (Beobachtung), fühle ich mich übersehen (Gefühl), weil ich mir Aufmerksamkeit wünsche (Bedürfnis). Können Sie das Handy für den Moment weglegen? (Bitte)“

GFK ist besonders wirksam in Beziehungen, in der Erziehung oder in der Mediation.

5. Fragetechniken – richtig fragen, gezielt verstehen

Gute Fragen öffnen Gesprächsräume und schaffen Klarheit. Besonders hilfreich sind:

  • Offene Fragen: „Was war Ihnen in dieser Situation besonders wichtig?“
  • Skalierungsfragen: „Auf einer Skala von 1–10, wie sicher fühlen Sie sich dabei?“
  • Zirkuläre Fragen: „Was würde Ihr Kollege sagen, was Sie gut gemacht haben?“

Gezielte Fragen helfen, tieferes Verständnis zu schaffen – ohne zu werten oder vorschnell zu interpretieren.

6. Klarheit und Struktur

Gute Kommunikation braucht auch klare Struktur. Das bedeutet: kurze Sätze, eindeutige Formulierungen und ein roter Faden. Wer viel „umschreibt“, verliert die Zuhörer.

Tipp: Nutzen Sie die KISS-Regel: Keep It Short and Simple. Das gilt besonders in Vorträgen, Konfliktgesprächen oder Verhandlungen.

7. Körpersprache bewusst einsetzen

Kommunikation ist mehr als Worte: Unsere Mimik, Gestik, Stimme und Haltung sprechen oft lauter als das, was wir sagen. Ein aufrechter Stand, Blickkontakt und eine klare, ruhige Stimme wirken authentisch und überzeugend.

Wichtig: Achten Sie auf Inkongruenz – also wenn das Gesagte nicht zum Körpersignal passt. Wer „Ich freue mich sehr“ sagt, dabei aber ernst schaut, wirkt unglaubwürdig.

Mehr dazu finden Sie im Beitrag über Körpersprache und Wirkung auf geo.de.

Warum Kommunikation so oft schiefläuft – und wie Sie das vermeiden können

Obwohl wir täglich kommunizieren, passieren immer wieder Missverständnisse. Warum? Weil Kommunikation vielschichtig ist: Sie besteht aus Sprache, Ton, Körpersprache – und vor allem aus Interpretation. Wir hören nicht nur Worte, wir deuten, ergänzen und reagieren oft aus unseren eigenen Erfahrungen heraus.

Typische Ursachen für Kommunikationsprobleme

  • Annahmen statt Nachfragen: Wir glauben, den anderen zu verstehen – ohne sicherzugehen.
  • Unklare Aussagen: Vage Formulierungen („vielleicht“, „man müsste mal...“) führen zu Unsicherheit.
  • Reizworte und Trigger: Bestimmte Begriffe („immer“, „nie“, „du solltest...“) lösen Abwehr oder Trotz aus.
  • Unbewusste Körpersignale: Verschlossene Haltung, abgewandter Blick oder fehlendes Lächeln sprechen lauter als Worte.
  • Fehlende emotionale Resonanz: Wer zu sachlich oder zu emotional kommuniziert, erreicht den anderen nicht auf Augenhöhe.

Wie Sie Missverständnisse vermeiden

  • Fragen Sie nach: „Wie haben Sie das gemeint?“ oder „Können Sie mir ein Beispiel geben?“
  • Nutzen Sie Ich-Botschaften: Bleiben Sie bei Ihren Gefühlen und Bedürfnissen.
  • Spiegeln Sie zurück: „Ich habe verstanden, dass Ihnen wichtig ist, dass... – stimmt das so?“
  • Vermeiden Sie Generalisierungen: Worte wie „immer“, „nie“, „alle“ lassen sich leicht widerlegen und blockieren Dialog.
  • Bleiben Sie offen: Nehmen Sie sich Zeit für den anderen – und hören Sie nicht nur zu, um zu antworten, sondern um zu verstehen.

Jede Kommunikation ist eine Wechselwirkung. Sie können nicht beeinflussen, wie andere reagieren – aber Sie können steuern, wie Sie sich ausdrücken. Und das ist oft der entscheidende Hebel, um Konflikte zu vermeiden und echte Verbindung zu schaffen.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit inneren Mustern, Sprachmustern und unbewussten Kommunikationsdynamiken bietet die Online-Ausbildung zum NLP-Practitioner wertvolle Techniken und Denkansätze.

Kommunizieren
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Kommunikationstechniken im Alltag und Beruf – praktische Beispiele

Die besten Techniken nützen nichts, wenn sie im Alltag nicht umsetzbar sind. Darum zeigen wir Ihnen hier, wie Sie bewusste Kommunikation in typischen Alltagssituationen anwenden können – klar, empathisch und lösungsorientiert.

1. Bewerbungsgespräch

Situation: Sie möchten sich gut präsentieren, aber nicht überheblich wirken.

Techniken:

  • Ich-Botschaften bei Stärken: „Ich habe gelernt, in herausfordernden Situationen ruhig zu bleiben.“
  • Kurz und klar formulieren – mit Blickkontakt, offener Haltung, ruhiger Stimme.
  • Fragen stellen („Was sind für Sie besonders wichtige Eigenschaften in Ihrem Team?“) – signalisiert Interesse und Dialogbereitschaft.

2. Teamgespräch oder Feedbackrunde

Situation: Sie wollen Feedback geben, ohne den anderen zu verletzen.

Techniken:

  • GFK: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte.
  • „Mir ist aufgefallen, dass... Ich habe dabei das Gefühl... Ich wünsche mir...“
  • Wertschätzung betonen: „Ich weiß, wie viel Mühe Sie sich geben...“

3. Beziehung & Partnerschaft

Situation: Ein Streit steht im Raum – und Sie wollen Verbindung statt Eskalation.

Techniken:

  • Aktives Zuhören („Ich höre, dass Sie sich überfordert fühlen – stimmt das?“)
  • Ich-Botschaften statt Schuldzuweisungen
  • Nonverbale Signale bewusst einsetzen (z. B. Körper zuwenden, beruhigende Tonlage)

4. Konflikt mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten

Situation: Es gibt Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnisse.

Techniken:

  • Reframing: „Ich sehe, dass Sie sehr engagiert sind – vielleicht wollen wir beide das Gleiche, aber auf unterschiedliche Weise.“
  • „Wie können wir eine Lösung finden, mit der wir beide gut leben können?“ (Kooperative Haltung)
  • „Was genau ist Ihnen in dieser Sache besonders wichtig?“ – Zirkuläre Frage zum Perspektivwechsel

5. Gespräch im Coaching oder Beratung

Situation: Sie möchten Ihr Gegenüber unterstützen, ohne zu bewerten oder zu beeinflussen.

Techniken:

  • Skalierungsfragen: „Wo stehen Sie heute auf einer Skala von 1–10?“
  • Ressourcenorientierung: „Wann ist Ihnen das schon mal gut gelungen?“
  • Wertschätzendes Feedback: „Ich nehme wahr, dass Ihnen das Thema sehr wichtig ist.“

Ob in beruflichen Gesprächen, familiären Konflikten oder als Coach – die richtige Kommunikation verändert nicht nur das Gespräch, sondern oft die gesamte Beziehung. Sie macht Raum für Verständnis, Entwicklung und neue Lösungen.

Kommunikation – der Schlüssel zu Verbindung, Verständnis und Veränderung

Kommunikation ist viel mehr als Worte. Sie ist Beziehungsgestaltung, Wirklichkeitskonstruktion und Wegbereiter für Entwicklung – im Beruf, im Miteinander und in Ihnen selbst. Die Techniken, die Sie kennengelernt haben, sind keine Tricks – sie sind Einladungen zu bewusster Präsenz, Offenheit und Klarheit.

Zur Erinnerung:

  • Aktives Zuhören, Ich-Botschaften und Fragetechniken schaffen Raum für echte Gespräche.
  • Gewaltfreie Kommunikation hilft, Konflikte zu entschärfen und Verbindung herzustellen.
  • Klarheit in Sprache und Körpersprache fördert Vertrauen und Orientierung.
  • Missverständnisse lassen sich vermeiden – durch Achtsamkeit, Empathie und Feedback.
  • Gute Kommunikation kann man lernen – durch Praxis, Reflexion und fundiertes Wissen.

Wenn Sie Lust haben, sich intensiver mit wirkungsvoller Sprache, innerer Haltung und neurolinguistischen Kommunikationsmustern zu beschäftigen, bietet Ihnen die Online-Ausbildung zum NLP-Practitioner genau das richtige Fundament – praxisnah, flexibel und tiefgreifend.

Vielleicht ist heute der Tag, an dem Sie beginnen, bewusster zu sprechen – und klarer verstanden zu werden.

Kommunikationsmodelle verstehen: Die Basis wirkungsvoller Gespräche

Hinter den einzelnen Techniken stehen bewährte Kommunikationsmodelle, die erklären, warum Gespräche gelingen oder scheitern. Wer diese Grundlagen kennt, kann die passenden Werkzeuge bewusster auswählen und flexibler einsetzen. Zwei Modelle haben sich in Beratung, Coaching und Alltag besonders bewährt.

Das Sender-Empfänger-Modell beschreibt Kommunikation als Übertragung einer Botschaft vom Sender zum Empfänger. Entscheidend ist: Was gesendet wird, ist nicht automatisch das, was ankommt. Störungen entstehen durch unterschiedliche Erfahrungen, Erwartungen oder Ablenkungen. Bewusste Kommunikation bedeutet deshalb, Rückmeldungen aktiv einzuholen und die eigene Botschaft bei Bedarf anzupassen.

Das Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun zeigt, dass jede Nachricht vier Ebenen enthält:

  • Sachebene: die reine Information oder der Inhalt einer Aussage
  • Selbstoffenbarung: was der Sprechende über sich selbst preisgibt
  • Beziehungsebene: wie die Beteiligten zueinander stehen
  • Appell: wozu der Sprechende den anderen bewegen möchte

Missverständnisse entstehen häufig, weil Sender und Empfänger auf unterschiedlichen Ebenen hören. Ein sachlich gemeinter Hinweis wird dann etwa als Kritik an der Beziehung verstanden. Wer erkennt, auf welchem „Ohr“ eine Botschaft ankommt, kann solche Fehldeutungen früher auflösen und bewusst gegensteuern – zum Beispiel, indem er die Sachebene betont oder die Beziehungsebene klärt.

Kommunikationstechniken in Gesundheits- und Beratungsberufen

In Gesundheits-, Wellness- und Beratungsberufen ist Kommunikation weit mehr als ein Nebenschauplatz – sie ist ein zentrales Arbeitsinstrument. Ob im Erstgespräch, in der Anamnese oder in der Begleitung: Wie Sie sprechen und zuhören, entscheidet maßgeblich über Vertrauen, Motivation und den Erfolg der Zusammenarbeit.

Gerade im Umgang mit Menschen in belastenden Situationen kommt es auf eine wertschätzende, klare und empathische Sprache an. Aktives Zuhören und Ich-Botschaften helfen, eine tragfähige Beziehung aufzubauen, ohne zu bewerten. Skalierungs- und ressourcenorientierte Fragen unterstützen Ihr Gegenüber dabei, eigene Lösungen zu entwickeln, statt fertige Ratschläge zu übernehmen.

Für die Praxis haben sich einige Grundsätze besonders bewährt:

  • Auf Augenhöhe begegnen: Fachwissen verständlich vermitteln, ohne zu belehren
  • Grenzen respektieren: Nur so viel ansprechen, wie das Gegenüber zulässt
  • Verbindlich bleiben: Vereinbarungen klar formulieren und nachvollziehbar zusammenfassen

Hilfreich ist zudem, das eigene Gesprächsverhalten regelmäßig zu reflektieren: Welche Formulierungen wirken beruhigend, welche lösen Widerstand aus? Wo neigen Sie dazu, vorschnell zu bewerten oder Ratschläge zu geben? Diese Selbstbeobachtung schärft mit der Zeit das Gespür für die feinen Signale im Gespräch.

Wer in einem beratenden oder therapeutischen Umfeld arbeitet, profitiert daher enorm davon, Kommunikationstechniken nicht nur zu kennen, sondern sie routiniert und situationsgerecht anzuwenden. Eine fundierte Weiterbildung schafft hier die Sicherheit, auch in anspruchsvollen Gesprächssituationen souverän und klar zu bleiben.

Fazit

Kommunikationstechniken sind erlernbare Werkzeuge, die weit über bloße Wortwahl hinausgehen. Aktives Zuhören, Ich-Botschaften und gezielte Fragen schaffen Raum für echte Gespräche, während gewaltfreie Kommunikation Konflikte entschärft und Klarheit in Sprache und Körpersprache Vertrauen fördert. Entscheidend ist, dass Sie diese Methoden bewusst und regelmäßig üben – denn Kommunikation ist eine Fähigkeit, die mit Praxis und Reflexion wächst. Wenn Sie Ihre Kompetenzen systematisch vertiefen möchten, bietet Ihnen eine fundierte Ausbildung, etwa zum NLP-Practitioner, das passende Fundament, um in Beruf, Beratung und Alltag souverän und auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Häufige Fragen zu Kommunikationstechniken

Was sind die wichtigsten Kommunikationstechniken?

Zu den wirkungsvollsten Techniken zählen aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Spiegeln und Reframing, gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg, gezielte Fragetechniken sowie der bewusste Einsatz von Klarheit und Körpersprache. Diese Methoden helfen Ihnen, Missverständnisse zu vermeiden, Vertrauen aufzubauen und Gespräche lösungsorientiert zu führen.

Was bedeutet aktives Zuhören?

Aktives Zuhören bedeutet, dem Gegenüber volle Aufmerksamkeit zu schenken und dies durch Blickkontakt, offene Körperhaltung und kurze Rückmeldungen zu signalisieren. Zentral ist das Paraphrasieren: Sie geben das Gehörte mit eigenen Worten wieder, etwa mit „Wenn ich Sie richtig verstehe, dann …“. So stellen Sie sicher, dass Sie den anderen wirklich verstanden haben.

Wie funktioniert gewaltfreie Kommunikation?

Die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg folgt vier Schritten: Sie beschreiben eine sachliche Beobachtung, benennen Ihr Gefühl, formulieren das dahinterliegende Bedürfnis und äußern eine konkrete Bitte. Dieser Aufbau vermeidet Vorwürfe und Bewertungen und macht es dem Gegenüber leichter, offen zu reagieren – besonders in Konflikten, in der Erziehung und in der Beratung.

Wie kann ich Missverständnisse in Gesprächen vermeiden?

Fragen Sie aktiv nach, statt Annahmen zu treffen, und spiegeln Sie das Verstandene zurück. Nutzen Sie Ich-Botschaften, bleiben Sie bei Ihren Gefühlen und Bedürfnissen und vermeiden Sie Verallgemeinerungen wie „immer“ oder „nie“. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Körpersprache zum Gesagten passt, denn Inkongruenz wirkt schnell unglaubwürdig.

Kann man Kommunikationstechniken lernen?

Ja, gute Kommunikation ist keine reine Begabung, sondern lässt sich gezielt trainieren – durch Praxis, Reflexion und fundiertes Wissen. Modelle wie das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun oder die gewaltfreie Kommunikation liefern dafür einen klaren Rahmen. Eine strukturierte Weiterbildung, etwa im Bereich NLP oder Kommunikationspsychologie, vertieft diese Kompetenzen zusätzlich.

© 2026 wellnessinperfektion.de • Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Hinweis: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn Sie über solche Links einkaufen, erhalten wir ggf. eine Provision – für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Affiliate-Links beeinflussen nicht unsere redaktionelle Auswahl oder Bewertung der Inhalte.
Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Andre Stix
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Andre Stix
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vor einem Monat
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Heike Regenberg
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vor einem Monat
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vor 2 Monaten
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chokthawee s
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vor 3 Monaten
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Elvira L