14. Februar 2026
Lesezeit ca. 12 Min.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eines der ältesten ganzheitlichen Medizinsysteme der Welt. Seit mehreren tausend Jahren betrachtet sie den Menschen nicht isoliert nach Symptomen, sondern als Einheit aus Körper, Geist und Lebensenergie. Gesundheit entsteht in der TCM dann, wenn alles im Fluss ist – Krankheit gilt als Zeichen von Ungleichgewicht. In einer Zeit, in der viele Menschen unter Stress, Erschöpfung, chronischen Beschwerden oder innerer Unruhe leiden, erlebt die TCM eine neue Aufmerksamkeit. Nicht als Ersatz moderner Medizin, sondern als wertvolle Ergänzung, die den Blick auf Zusammenhänge schärft und präventiv wirkt.

Key Facts – Traditionelle Chinesische Medizin

  • Ursprung: China, über 2.000 Jahre alt
  • Grundprinzip: Balance von Yin & Yang und freier Fluss des Qi
  • Ganzheitlich: Körper, Geist, Emotionen und Lebensstil
  • Methoden: Akupunktur, Kräuterlehre, Ernährung, Tuina, Qigong
  • Ziel: Harmonie, Prävention und Selbstregulation
  • Besonderheit: Individuelle Betrachtung statt Standardtherapie

Was ist die Traditionelle Chinesische Medizin?

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist kein einzelnes Therapieverfahren, sondern ein komplexes Medizinsystem. Sie basiert auf der Beobachtung natürlicher Zyklen, jahreszeitlicher Rhythmen und der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt.

Im Mittelpunkt steht das Qi – die Lebensenergie, die alle Funktionen des Körpers antreibt. Fließt das Qi frei, fühlt sich der Mensch vital, ausgeglichen und gesund. Ist der Fluss gestört, entstehen Beschwerden.

Hinweis: In der TCM wird nicht nur gefragt „Was tut weh?“, sondern vor allem „Warum ist das Gleichgewicht gestört?“

Yin und Yang – das Prinzip der Balance

Yin und Yang beschreiben gegensätzliche, aber sich ergänzende Kräfte. Sie sind kein Gegensatz im westlichen Sinne, sondern zwei Pole eines Ganzen.

  • Yin: Ruhe, Substanz, Kälte, Nacht, Rückzug
  • Yang: Aktivität, Wärme, Bewegung, Tag, Dynamik

Gesundheit entsteht, wenn Yin und Yang im Gleichgewicht sind. Zu viel Aktivität ohne Erholung schwächt Yin, zu viel Rückzug ohne Bewegung schwächt Yang.

 

Die Fünf-Elemente-Lehre

Ein zentrales Modell der TCM ist die Fünf-Elemente-Lehre. Sie beschreibt Zusammenhänge zwischen Organen, Emotionen, Jahreszeiten und Lebensphasen.

Fünf Elemente im TCM
© imaginando - stock.adobe.com
Element Organ Emotion Jahreszeit
Holz Leber / Galle Wut Frühling
Feuer Herz / Dünndarm Freude Sommer
Erde Milz / Magen Sorgen Spätsommer
Metall Lunge / Dickdarm Trauer Herbst
Wasser Niere / Blase Angst Winter
Tipp: Die Fünf-Elemente-Lehre eignet sich hervorragend, um Lebensphasen, emotionale Muster und körperliche Symptome miteinander zu verbinden.

TCM Ernährung – Essen als Prävention und Regulation

In der TCM ist Ernährung kein starres Regelwerk, sondern ein Werkzeug, um Balance zu fördern. Statt Kalorien oder Makronährstoffe stehen Wärme/Kälte-Wirkung, Bekömmlichkeit, Rhythmus und Konstitution im Fokus. Viele Menschen empfinden die TCM-Ernährung als überraschend alltagstauglich: weniger „Dogma“, mehr „Was tut mir gut?“.

Grundprinzipien der TCM-Ernährung

  • Warm & regelmäßig: Viele TCM-Schulen empfehlen warme Mahlzeiten – besonders morgens.
  • Die Mitte stärken: Verdauung gilt als Zentrum von Kraft und Stabilität (Milz/Magen-Funktionskreis).
  • Saisonal & passend: Im Winter eher wärmend, im Sommer eher ausgleichend und leichter.
  • Individuell statt Trend: Was dem einen gut tut, kann dem anderen nicht bekommen.

Alltagstaugliche Beispiele

  • Frühstück: Porridge, Hirsebrei, warmes Obstkompott, Ingwertee
  • Mittag: Gemüsepfanne, Suppe, Eintopf, Reisgerichte
  • Abend: leicht, warm, nicht zu spät – z. B. Gemüsesuppe
Hinweis: TCM-Ernährung ist keine medizinische Therapie. Bei Erkrankungen, Unverträglichkeiten oder speziellen Diäten (z. B. Diabetes) sollte die Ernährung individuell und fachlich begleitet werden.
Uli Pötter
Ulis Tipp: Wenn du nur eine Sache aus der TCM-Ernährung mitnimmst: Starte 10 Tage lang mit einem warmen Frühstück. Viele merken schneller mehr Ruhe im Bauch und stabilere Energie als erwartet.

TCM vs. KEM – zwei Perspektiven auf Gesundheit

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und die klassische europäische Medizin (KEM) verfolgen unterschiedliche Denkmodelle – und genau darin liegt für viele Menschen der Reiz, beide Perspektiven bewusst zu vergleichen. Wichtig: Es geht nicht um „besser oder schlechter“, sondern um verschiedene Blickwinkel auf denselben Menschen.

Der Kernunterschied: Fokus und Logik

  • KEM: arbeitet stark symptom- und diagnoseorientiert (z. B. Befunde, Laborwerte, Bildgebung) und ist besonders stark in Akutmedizin, Notfällen und evidenzbasierten Standardbehandlungen.
  • TCM: betrachtet Muster und Zusammenhänge (z. B. Kälte/Hitze, Fülle/Leere, Yin/Yang), legt großen Wert auf Prävention, Lebensstil und individuelle Konstitution.

So unterscheiden sich die Herangehensweisen im Alltag

Aspekt KEM TCM
Ziel Krankheit erkennen & behandeln Balance herstellen & Stabilität fördern
Diagnostik Befunde, Tests, Messwerte Zunge, Puls, Muster, Gesamteindruck
Therapie Medikamente, Eingriffe, Reha Akupunktur, Kräuter, Ernährung, Tuina, Qigong
Stärken Notfall- und Akutversorgung, klare Leitlinien Prävention, Lebensstil, Individualisierung
Hinweis: In der Praxis nutzen viele Menschen TCM als Begleitung – z. B. zur Regeneration, Stressregulation oder Lebensstil-Optimierung. Akute oder schwere Beschwerden gehören immer in medizinische Abklärung.

TCM leben – so bringst du die Prinzipien in deinen Alltag

TCM muss nicht kompliziert sein. Du kannst zentrale Prinzipien ganz ohne großen Aufwand in deinen Tagesrhythmus integrieren – als sanfte Form der Prävention und Selbstfürsorge. Der Fokus liegt auf Rhythmus, Wärme, Regulation und Balance.

1) Rhythmus statt Perfektion

In der TCM ist ein stabiler Tagesrhythmus ein Gesundheitsfaktor. Kleine Routinen sind oft wirksamer als sporadische „Gesundheitsaktionen“.

  • Feste Essenszeiten (möglichst ohne ständiges Snacken)
  • Regelmäßige Schlafenszeit
  • Mini-Pausen am Tag (2–3 Minuten reichen)

2) Wärme & Mitte stärken

Viele TCM-Schulen betonen die Bedeutung der „Mitte“ (Milz/Magen-Funktionskreis). Praktisch bedeutet das: warm, regelmäßig, gut verträglich.

  • Warme Mahlzeiten (z. B. Suppen, Eintöpfe, Porridge)
  • Weniger „eiskalt“ (Getränke, Rohkost in großen Mengen – je nach Konstitution)
  • Bewusstes Essen ohne Hektik

3) Qi in Bewegung bringen

Sanfte Bewegung gilt in der TCM als Schlüssel für freien Fluss. Qigong, Spaziergänge und ruhige Mobilisation wirken oft regulierend – ohne den Körper zu überfordern.

  • 10–20 Minuten Spaziergang (gern nach dem Essen)
  • Kurze Qigong-Routine am Morgen
  • Bewegungspausen bei sitzender Arbeit

4) Emotionen regulieren – ohne sie wegzudrücken

TCM betrachtet Emotionen als Teil der Gesundheit. Ziel ist nicht, „immer gut drauf“ zu sein, sondern mit dem, was da ist, besser umgehen zu können.

  • Atemübungen (2 Minuten, langer Ausatem)
  • Journaling: 3 Sätze „Was ist gerade wahr?“
  • Entlastungsrituale: warmes Fußbad, Tee, ruhiger Abend
Tipp: Wenn du mit TCM starten möchtest, beginne nicht mit „alles ändern“, sondern mit einer Sache: z. B. morgens warm frühstücken oder täglich 10 Minuten gehen.

TCM vs. Schulmedizin – wie sich beide Ansätze sinnvoll ergänzen

Die Schulmedizin ist stark in Diagnostik, Akutversorgung und evidenzbasierten Standardtherapien. Die TCM setzt ihren Schwerpunkt häufig auf Musterverständnis, Regulation und Prävention. Viele Menschen profitieren, wenn beide Perspektiven klar abgegrenzt und sinnvoll kombiniert werden.

Wann Schulmedizin unverzichtbar ist

  • Notfälle, starke akute Symptome, Unfälle
  • ungeklärte, rasch zunehmende Beschwerden
  • Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen
  • Medikamentenmanagement, Diagnostik, operative Eingriffe

Wann TCM als Begleitung häufig genutzt wird

  • Stressregulation, Schlafrhythmus, Erschöpfung
  • Prävention und Lebensstiloptimierung
  • Regeneration und Wohlbefinden
  • Unterstützung bei funktionellen Beschwerden (individuell)

Eine besonders körperorientierte Anwendung der TCM-Prinzipien ist Shiatsu. Mehr dazu erfährst du in der Shiatsu Massage Ausbildung.

Hinweis: Eine seriöse TCM-Praxis erkennt Grenzen: Bei Warnzeichen und unklaren Beschwerden wird medizinisch abgeklärt – das ist verantwortungsvoll und professionell.

Eine sachliche Einordnung zu komplementären Verfahren bietet diese Webseite.

Uli Pötter
Ulis Tipp: Denk in „Und“ statt „Oder“: Schulmedizin für Diagnose und Sicherheit – TCM für Alltag, Prävention und Regulation. Das nimmt Druck raus und bringt Klarheit.

TCM vs. Ayurveda – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Sowohl die TCM als auch Ayurveda sind traditionelle Medizinsysteme mit einem ganzheitlichen Blick auf Gesundheit. Beide arbeiten mit Konstitution, Ernährung, Lebensstil und Prävention. Dennoch unterscheiden sich Sprache, Modelle und Schwerpunkte deutlich.

Ayurveda und Gewürze
© Jisanur - stock.adobe.com

Gemeinsamkeiten

  • Ganzheitlich: Körper, Geist, Emotionen und Alltag gehören zusammen.
  • Prävention: Gesundheit wird aktiv gepflegt, nicht nur bei Krankheit reagiert.
  • Konstitution: Individuelle Anlage entscheidet, was förderlich ist.
  • Ernährung & Rhythmus: Mahlzeiten und Routinen werden als wichtiges Fundament gesehen.

Unterschiede im Modell

Aspekt TCM Ayurveda
Grundmodell Yin/Yang, Qi, Fünf Elemente Doshas (Vata, Pitta, Kapha)
Diagnostik Zunge, Puls, Muster, Gesamteindruck Konstitution, Verdauungsfeuer (Agni), Puls, Beobachtung
Schwerpunkt Qi-Fluss, Musterharmonisierung Dosha-Balance, Agni, Entgiftungsprinzipien
Tipp: Wenn du beide Systeme spannend findest, starte pragmatisch: Wähle eine Routine (z. B. warmes Frühstück oder 10 Minuten Qigong) und beobachte 2 Wochen lang, was sich verändert.

Wichtige Therapieformen der TCM

Akupunktur

Durch feine Nadeln an definierten Punkten wird der Qi-Fluss reguliert. Ziel ist nicht die Symptombekämpfung, sondern die Harmonisierung des Gesamtsystems.

Chinesische Kräuterlehre

Individuell zusammengestellte Rezepturen aus Pflanzen, Wurzeln und Mineralien – abgestimmt auf das jeweilige Disharmoniemuster.

Tuina-Massage

Manuelle Therapieform, die Akupressur, Mobilisation und Massage vereint.

Qigong & Taiji

Bewegungs- und Atemübungen zur Stärkung des Qi und zur Stressregulation. Einige Übungen dazu findest du hier in dem Video.

Hinweis: Viele TCM-Methoden wirken besonders nachhaltig, wenn sie regelmäßig und präventiv angewendet werden.

Moderne vs. traditionelle TCM – was hat sich verändert?

TCM ist ein sehr altes System – und gleichzeitig kein Museumsstück. Je nachdem, wer TCM praktiziert, kann sie sehr traditionell (klassische Musterlehre, Kräuterrezepturen) oder eher modern (integriert in zeitgemäße Lebensstile, mit Fokus auf Prävention und Selbstmanagement) umgesetzt werden.

Traditionelle TCM

  • Starker Fokus auf Musterdiagnostik (Yin/Yang, Fünf Elemente, Hitze/Kälte, Fülle/Leere)
  • Individuelle Rezepturen in der Kräuterlehre
  • Rituale & Rhythmen: Jahreszeiten, Tageszeiten, konstitutionelle Lebensführung
  • Beziehungsorientiert: Anamnese, Beobachtung, Zunge/Puls, Gesamtbild

Moderne TCM

  • Alltagstauglichkeit im Vordergrund: Stress, Schlaf, Ernährung, Bewegung
  • Präventive Tools: Qigong-Routinen, Atemübungen, einfache Ernährungsprinzipien
  • Integration in moderne Gesundheitsmodelle (ohne die Wurzeln zu verlieren)
  • Klare Grenzen: Abgrenzung zu Akutmedizin und Notfällen
Tipp: Eine moderne TCM-Praxis ist dann besonders wertvoll, wenn sie das klassische Wissen nutzt – und gleichzeitig verständlich, sicher und alltagstauglich bleibt.

TCM in der modernen Welt

Die Stärke der TCM liegt in ihrer zeitlosen Ganzheitlichkeit. Themen wie Stress, Schlafprobleme, Verdauungsbeschwerden oder Erschöpfung lassen sich hervorragend im Rahmen der TCM einordnen.

Immer mehr Menschen nutzen TCM-Ansätze begleitend zu westlichen Therapien – etwa zur Prävention, Regeneration oder Lebensstiloptimierung.

Grenzen der Traditionellen Chinesischen Medizin

  • Kein Ersatz für Notfallmedizin
  • Keine schnelle „Symptom-Pille“
  • Erfordert Geduld und Mitarbeit
  • Qualifikation der Anwender entscheidend
Achtung: Bei schweren oder akuten Erkrankungen sollte immer ärztlich abgeklärt werden.

TCM – sinnvoll oder unnötig?

Ob TCM sinnvoll ist, hängt stark davon ab, was du suchst und wie sie angewendet wird. Als ganzheitliches Konzept kann TCM Orientierung geben, Routinen stärken und den Blick auf Zusammenhänge schärfen. Gleichzeitig ist sie kein Ersatz für Notfallmedizin und sollte nicht als „Wunderlösung“ verstanden werden.

Wann TCM für viele Menschen sinnvoll wirkt

  • Wenn du Prävention und Lebensstil bewusst stärken möchtest
  • Wenn du Rhythmen, Stressregulation und Selbstfürsorge etablieren willst
  • Wenn du ganzheitliche Perspektiven als Ergänzung schätzt
  • Wenn du bereit bist, regelmäßig kleine Schritte umzusetzen

Wann Skepsis berechtigt ist

  • Wenn jemand Heilversprechen macht oder medizinische Abklärung ersetzt
  • Wenn „alles“ mit TCM erklärt werden soll – ohne Grenzen
  • Wenn Diagnostik/Qualifikation unklar ist
  • Wenn es um akute Notfälle oder schwere Symptome geht
Tipp: Frage dich beim Einstieg: „Was möchte ich konkret verbessern?“ (z. B. Schlaf, Stress, Verdauung, Energie). Dann wähle eine alltagstaugliche Routine und prüfe nach 14 Tagen, ob sie dir gut tut.

Fazit – TCM als Weg zu mehr Balance

Die Traditionelle Chinesische Medizin lädt dazu ein, den eigenen Körper besser zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Sie ist kein starres System, sondern ein lebendiger Ansatz, der sich individuell anpassen lässt.

Wer sich auf die Prinzipien von Balance, Achtsamkeit und Prävention einlässt, findet in der TCM eine wertvolle Begleiterin für ein bewussteres, gesünderes Leben.

Häufige Fragen (FAQ) zur Traditionellen Chinesischen Medizin

1) Was ist TCM in einfachen Worten?
TCM ist ein ganzheitliches Medizinsystem, das Gesundheit als Balance versteht – insbesondere im Zusammenspiel von Yin/Yang, Qi und Lebensstil.
2) Was bedeutet Qi?
Qi wird als Lebensenergie beschrieben. In der TCM ist wichtig, dass Qi ausreichend vorhanden ist und frei fließen kann.
3) Ist TCM wissenschaftlich belegt?
Einige Methoden (z. B. Akupunktur) sind in bestimmten Bereichen gut untersucht, andere Konzepte sind eher traditionell-systemisch. Viele nutzen TCM ergänzend.
4) Wofür wird Akupunktur häufig genutzt?
Viele Menschen nutzen Akupunktur unterstützend, z. B. bei Schmerzen, Stress oder funktionellen Beschwerden – individuell abhängig vom Kontext und der Qualifikation der Behandler:innen.
5) Was ist die Fünf-Elemente-Lehre?
Ein Modell, das Organe, Emotionen, Jahreszeiten und Funktionen verknüpft (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser), um Muster zu verstehen.
6) Was bedeutet „Mitte stärken“ in der TCM?
Damit ist meist eine stabile Verdauungs- und Regulationskraft gemeint – praktisch z. B. durch regelmäßige, warme, gut verträgliche Mahlzeiten.
7) Was ist Tuina?
Tuina ist eine manuelle TCM-Technik, die Massage, Akupressur und mobilisierende Griffe kombiniert.
8) Kann ich TCM-Prinzipien im Alltag nutzen, ohne Therapie?
Ja. Viele starten mit einfachen Dingen wie Rhythmus, Wärme, stressärmerem Essen, Bewegung und Atemübungen.
9) Was ist der Unterschied zwischen traditioneller und moderner TCM?
Traditionelle TCM arbeitet stärker mit klassischer Musterlehre und Rezepturen, moderne TCM betont oft Alltagstauglichkeit, Prävention und Integration in moderne Lebensstile.
10) Wann sollte ich unbedingt ärztlich abklären lassen?
Bei starken, akuten, unklaren oder sich verschlechternden Beschwerden, bei Notfällen sowie bei schweren Symptomen sollte immer medizinisch abgeklärt werden.
11) Ist TCM ein Ersatz für klassische Medizin?
Nein. TCM wird häufig ergänzend genutzt. Akute oder schwere Erkrankungen gehören immer in ärztliche Abklärung und Behandlung.
12) Wie starte ich sinnvoll mit TCM?
Mit einem kleinen, machbaren Schritt: z. B. morgens warm frühstücken, täglich 10 Minuten spazieren oder eine kurze Atemroutine etablieren.

© 2026 wellnessinperfektion.de • Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Hinweis: Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten. Wenn Du über solche Links einkaufst, erhalten wir ggf. eine Provision – für Dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Affiliate-Links beeinflussen nicht unsere redaktionelle Auswahl oder Bewertung der Inhalte.

Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

Wie wäre es mit ein paar weiteren interessanten Artikeln?
Sicher und bequem bezahlen
Bezahlmethode PayPal
Bezahlmethode Sepa
Bezahlmethode Klarna
Noch Fragen? Unsere E-Mail Adresse
TÜV THüringen

Die WIP-Akademie ist eine Marke der TÜV Thüringen e.V.-geprüften WellnessInPerfektion WIP GmbH

ZFU
Google Bewertung
4.9

Basierend auf 1319 Bewertungen

WellnessInPerfektion WIP GmbH
4.9
1319 Rezensionen
Profilbild von Marfuli
vor 4 Wochen
Ein wirklich ansprechendes Seminar mit ausgewogenen Praxis-& Theorieanteil. Die Dozenten und Dozentinnen sind kompetent und darüber hinaus auch menschlich und nahbar. Gute Vibes unter den Lehrenden. Es wurde viel gelacht und ein respektvoller Umgangston wurde stets gewahrt. Die Kommunikation ist für uns Teilnehmenden während des Seminars nur über die Chatfunktion möglich, was einerseits den Vorteil hat, dass die Vortragenden nicht unterbrochen werden können, keine Störgeräusche. (das war für mich als Teilnehmerin sehr angenehm, denn auch mein eigener Gedankenfluss wurde nicht unterbrochen und ich konnte dem Thema gut folgen). Andererseits gehen einige Fragen manchmal leider unter und werden übersehen. Das war ein bisschen frustrierend. Gefallen hat mir zudem, dass am Ende betont wurde, dass wir uns bei zukünftigen Fragen immer wieder bei der Akademie melden können. Sehr sympathisch. Ich empfehle dieses Seminar herzlich gerne.
Marfuli
Profilbild von Chris Heise
vor 4 Wochen
Ich habe an einem zweitägigen Onlineseminar, im Zuge meiner Ausbildung zur Fachkraft für Massage Wellness und Prävention teilgenommen. Ich suchte zu Beginn meine Zugangsdaten. Der Fehler lag bei mir. ABER nachdem ich am Abend (20:20 Uhr !!) zuvor eine Mail dazu schrieb, erhielt ich um 20:50 Uhr !! eine Antwort mit neuen Zugangsdaten. Das alleine ist schon mega gewesen. Technisch war das Seminar auf ganz hohem Niveau. Klasse. Die fachlichen Kompetenzen der Dozenten waren ebenfalls auf ganz ganz hohem Stand. Besprochene Pausenzeiten wurden zu 100% eingehalten. Wenn man, typisch deutsch, was zu meckern sucht....!!Dann nur--Warum dieses Seminar nicht drei Tage geht! Es wurde mit soviel Freude und Fachwissen die nötigen Informationen übermittelt, das es besser nur noch in Präsenz gegangen währe. Danke liebes WIP - Team und macht weiter so.
Chris Heise
Profilbild von Stella Stahlhofen
vor 2 Monaten
Ich habe meine Lizenzen über 12 Monate bei der ILS Akademie absolviert und bin rundum zufrieden. Die Betreuung war durchgehend hervorragend – bei Fragen oder Unsicherheiten war immer jemand erreichbar und hilfsbereit. Die Dozenten sind fachlich extrem kompetent und gleichzeitig sehr motivierend. Besonders positiv hervorheben möchte ich das umfangreiche und verständlich aufbereitete Studienmaterial, das sowohl theoretisch als auch praxisnah aufgebaut ist und einen wirklich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Ein großes Highlight war für mich auch die Prüfung selbst: Ralf Stirpeiks als Prüfer ist ein absoluter Top-Lehrer – menschlich wie fachlich ein mega Typ. Man fühlt sich ernst genommen, fair geprüft und gleichzeitig ermutigt, sein Bestes zu zeigen. Ich kann die ILS Akademie jedem empfehlen, der eine fundierte, strukturierte und hochwertige Ausbildung im Fitness- und Medical-Fitness-Bereich sucht. Für mich war es die richtige Entscheidung.
Stella Stahlhofen
Profilbild von Marlen Ackermann
vor 2 Monaten
Ich habe am vergangenen Wochenende mein Fernstudium bei der Deutschen Akademie für Massagepraktiken abgeschlossen. Die Betreuung vor Ort war GROSSARTIG! Die Räume sind groß, hell und gut ausgestattet. Die leitende Ausbilderin hat sich für JEDEN Zeit genommen, Fragen ruhig und ausführlich beantwortet sowie viele praktische Tipps gegeben. Man wurde durchaus und wortwörtlich an die Hand genommen und im Bereich Massage und Prävention noch intensiver an die verschiedenen Themen und Praktiken herangeführt. Unsicherheiten wurden mir persönlich dadurch genommen und ich fühle mich bestens vorbereitet für den nächsten Schritt. Das ganze Seminar war sehr gut aufgebaut und anspruchsvoll, aber trotzdem entspannt in der Durchführung. Wir hatten sehr viel Spaß und es wurde nicht langweilig. Die Geschäftsleitung hat sich ebenfalls Zeit für uns genommen und man konnte sich in Gesprächen sehr gut austauschen. FAZIT: JEDERZEIT UND GERNE WIEDER!
Marlen Ackermann
Profilbild von Laura L.
vor 3 Monaten
Sehr empfehlenswert! Der Seminarraum war sauber und gut ausgestattet (Hanteln, Bänke etc.). Besonders positiv hervorheben möchte ich den Prüfer Ralf Stirpeik: Er war sehr freundlich, hat eine entspannte Atmosphäre geschaffen und alle Inhalte verständlich erklärt. Zudem wurden alle Fragen zur Prüfung in der Gruppe ausführlich besprochen. Insgesamt ein sehr professioneller Ablauf und angenehmer Aufenthalt. Danke dafür 👋🏼
Laura L.