Was ist Pitchen? Definition, Arten und der Pitch für die eigene Praxis
Aufgrund der immer schnelllebigeren Welt, brauchen Sie gute Argumente und einen idealen Auftritt, um Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Im Hinblick auf die Vielzahl an Bewerbern sollten Sie dabei wissen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers gewinnbringend auf sich ziehen. Genau diese Fähigkeit wird in Fachkreisen als „Pitchen“ bezeichnet. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie das Pitchen richtig erlernen sowie anwenden, das erfahren Sie im heutigen Beitrag. Besonders relevant wird das, wenn Sie sich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen – vor der Bank, vor möglichen Kooperationspartnern und im Alltagsgespräch.
Aufgrund der immer schnelllebigeren Welt, brauchen Sie gute Argumente und einen idealen Auftritt, um Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Im Hinblick auf die Vielzahl an Bewerbern sollten Sie dabei wissen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers gewinnbringend auf sich ziehen. Genau diese Fähigkeit wird in Fachkreisen als „Pitchen“ bezeichnet. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie das Pitchen richtig erlernen sowie anwenden, das erfahren Sie im heutigen Beitrag. Besonders relevant wird das, wenn Sie sich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen – vor der Bank, vor möglichen Kooperationspartnern und im Alltagsgespräch.
Aufgrund der immer schnelllebigeren Welt, brauchen Sie gute Argumente und einen idealen Auftritt, um Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Im Hinblick auf die Vielzahl an Bewerbern sollten Sie dabei wissen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers gewinnbringend auf sich ziehen. Genau diese Fähigkeit wird in Fachkreisen als „Pitchen“ bezeichnet. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie das Pitchen richtig erlernen sowie anwenden, das erfahren Sie im heutigen Beitrag. Besonders relevant wird das, wenn Sie sich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen – vor der Bank, vor möglichen Kooperationspartnern und im Alltagsgespräch.
Aufgrund der immer schnelllebigeren Welt, brauchen Sie gute Argumente und einen idealen Auftritt, um Ihr Gegenüber von sich zu überzeugen. Im Hinblick auf die Vielzahl an Bewerbern sollten Sie dabei wissen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers gewinnbringend auf sich ziehen. Genau diese Fähigkeit wird in Fachkreisen als „Pitchen“ bezeichnet. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie das Pitchen richtig erlernen sowie anwenden, das erfahren Sie im heutigen Beitrag. Besonders relevant wird das, wenn Sie sich mit einer eigenen Praxis selbstständig machen – vor der Bank, vor möglichen Kooperationspartnern und im Alltagsgespräch.
Key Facts – Pitchen
- Definition: ein Pitch ist eine kurze, überzeugende Präsentation einer Idee, Leistung oder Person in kürzester Zeit.
- Herkunft: aus Marketing, Vertrieb und der Start-up-Szene.
- Haupt-Arten: Elevator Pitch, Start-up Pitch, Investor-/Sales-Pitch.
- Elevator Pitch: dauert nur etwa 30 Sekunden.
- Auch bei Bewerbungen: sich selbst im Gespräch überzeugend präsentieren.
- Ziel: einen Kunden gewinnen, einen Investor überzeugen oder den Job bekommen.
Was ist ein Pitch?
Pitch steht im Marketing, dem Vertrieb und bei Start-ups für die bestmögliche Präsentation der eigenen Leistung, Möglichkeiten, Geschäftsideen oder Produkte in kürzester Zeit so überzeugend darzustellen, dass man sein Ziel erreicht. Dies kann bedeuten, einen Kunden zu gewinnen oder auch einen Investor zu erhalten.
Der Begriff „Pitch“ stammt dabei ursprünglich aus dem Bereich der Werbeagenturen, wo die unterschiedlichen Dienstleister unmittelbar vor dem Endkunden gegeneinander in den Wettkampf um einen bestimmten Auftrag gehen. Dort pitchen die Konkurrenten also gegeneinander und versuchen dem Kunden, in kurzer Zeit alle Alleinstellungsmerkmale, Vorteile und Chancen der eigenen Marke, des Produkts, der Dienstleistung etc. zu präsentieren. Ziel ist es natürlich, den Auftrag zu erhalten und den Kunden von sich zu überzeugen.
Wer nutzt das Pitchen?
Das Pitchen lässt sich in den unterschiedlichsten Bereichen nutzen, zum Beispiel im Marketing, bei Start-ups oder inzwischen auch von Privatpersonen. Hier ist gerade das Pitchen für Bewerbungen sehr beliebt und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Mehr darüber erfahren Sie weiter unten im Beitrag.
Welche Ziele hat das Pitchen?
Das Pitchen verfolgt in erster Linie das Ziel, sich in kurzer Zeit so gut wie möglich zu präsentieren. Dabei kommen dann noch weitere positive Effekte hinzu, wie:
- Das klare Herausarbeiten von Alleinstellungsmerkmalen
- Stetige Wettbewerbsfähigkeit
- Bessere Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung
- Das Auseinandersetzen mit den eigenen Stärken/Schwächen/Erwartungen/Zielen und Kompetenzen
- Eine permanente Weiterentwicklung
Insgesamt erweist sich das Pitchen daher auch außerhalb der beruflichen Branche als zielführend, wenn es darum geht, sich aktiv mit den eigenen Fähigkeiten und Defiziten auseinanderzusetzen sowie klar zu formulieren, was Sie sind und wohin Sie beruflich wollen.
Welche Arten des Pitchens gibt es?
Es gibt drei Hauptarten des Pitchens, darunter:
1. die Aufzugspräsentation (Elevator Pitch)
Ein Elevator Pitch überdauert nur etwa 30 Sekunden, in denen die Personen versuchen, alles Wesentliche über ihr Start-up oder die Geschäftsidee darzustellen. Es gibt keine weiteren Unterlagen zur Präsentation, sondern nur den Pitcher und den Kunden/Investor. Der Begriff entstammt dabei den Anfängen der Start-ups, wo diese mitunter eine gemeinsame Aufzugsfahrt mit potenziellen Investoren als einzige Chancen hatten, um von ihrem Konzept zu überzeugen und bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
2. der Start-up Pitch
Hier findet eine etwas längere Variante der Selbstpräsentation statt. Die Unternehmen laden bewusst zum Gespräch ein, sodass das junge Start-up eine feste Zeitspanne erhält, in welcher es das eigene Geschäftskonzept präsentieren sowie mit passenden Folien untermalen darf. Die Aufmerksamkeit sollte dabei weiterhin auf knappen und gut durchdachten Darstellungen liegen, denn meist schenken die Unternehmen nicht nur einem Start-up ihre Zeit, sodass man durchaus zwischen mehreren Mitbewerbern herausstechen und mit seinen Angaben fesseln muss.
3. Speed-Pitching
Speed-Pitching basiert locker auf dem Konzept des Speed-Datings. So gibt es Veranstaltungen, bei denen junge Unternehmer die Gelegenheit erhalten, in einer etwa 3-5 minütigen Präsentation einen Kunden/Auftraggeber/Investor von ihrem Vorhaben zu überzeugen. Ist die Zeit abgelaufen, wechseln sie zu dem nächsten anwesenden Interessenten. Hier können Start-ups viele potenzielle Kooperationspartner binnen kürzester Zeit treffen, was natürlich auch für jene gilt, die in einem begrenzten Zeitrahmen die Gelegenheit erhalten, zahlreiche Jung-Unternehmer kennenzulernen, um vielleicht eine neue Zusammenarbeit in Erwägung zu ziehen.
Was ist ein Pitchdeck?
Pitchdecks sind die Folien, die eine Person bei dem Pitching verwendet, um ihren Vortrag visuell zu untermalen und den Kunden/Investoren wesentliche Fakten noch einmal vor Augen zu führen. Die Folien müssen hierbei ebenso kompakt und qualitativ sein wie das gesamte Pitching selbst. Daher gilt:
- Vermeiden Sie mehr als 10 Folien
- Nutzen Sie professionelle Tools wie Powerpoint zum Erstellen der Pitchdecks
- Verzichten Sie auf lange Textpassage
- Formulieren Sie klare und kurze Kernaussagen
- Seien Sie individuell in der Gestaltung und Präsentation
- Überfrachten Sie die Kunden/Investoren nicht, lieber wenige Farben, einheitliche Darstellungen und ansprechende Grafiken
- Stimmen Sie die Folien auf den Vortrag ab, es muss authentisch wirken
- Die Folien sollen den Pitch verstärken, nicht von ihm ablenken
Pitchen bei Bewerbungen
Das Pitchen wird immer beliebter und wichtiger, auch im Bewerbungsprozess. Es folgt dabei zwei Grundfragen:
- Was zeichnet mich aus, dass ein Unternehmen genau mich kennenlernen/einstellen sollte?
- Welche Vorteile bringe ich für das Unternehmen mit
Unter diesen zwei Leitfragen lassen sich drei Arten des Pitchens zusammenfassen:
- Der schriftliche Pitch durch alle Bewerbungsunterlagen, Zeugnisse, Referenzen etc., die den Arbeitgeber von Ihren Kompetenzen überzeugen
- Der Online-Pitch durch sämtliche Aspekte, die ein Unternehmen von Ihrer Person sowie Ihrem Werdegang im Netz findet, zum Beispiel durch ein gut aufgestelltes XING/LinkedIn Portfolio
- Der verbale und optische Pitch, die Sie liefern, indem Sie bei Vorstellungsgesprächen, auf Messen, bei Eignungstest-Workshops durch Ihre Art zu kommunizieren sowie Ihre nonverbale Fähigkeit, Menschen in Ihren Bann zu ziehen, überzeugen
Wie pitche ich bei einer Bewerbung?
Generell setzt das Pitchen eine gute Vorbereitung voraus, wozu auch eine richtige Selbsteinschätzung und Reflexion sowie die korrekte Sichtung der Stellenanzeigen gehören. Um erfolgreich zu pitchen, sollten Sie daher einem festen Konzept folgen, welches wir Ihnen kurz erläutern möchten.
Schritt 1
Formulieren Sie zu dem Satzanfang „ich bin“ rund drei bis vier Stichpunkte unter der Berücksichtigung der Persönlichkeit (Stärken/Schwächen), der Arbeitsweise, der individuellen Alleinstellungsmerkmale
Beispiel: Ich bin eine selbstbewusste, manchmal etwas zu forsche Person, die eine hohe Zuverlässigkeit mitbringt und in ihrem Job gerne neue Aufgabenbereiche ergründet.
Schritt 2
Formulieren Sie zu dem Satzanfang „ich kann“ 5-6 Verben, die sich auf Ihre Arbeitsweise, Ihre Eigenschaften und Ihre Kompetenzen berufen.
Beispiel: Ich kann schnell, kommunikativ, vorausschauend, zuverlässig und eigenverantwortlich arbeiten.
Schritt 3
Formulieren Sie zu dem Satzanfang „ich will“ rund 3 Ziele, was Sie mit dem Job erreichen wollen.
Beispiel: Ich will mich beruflich neu orientieren, ich will in fünf Jahren eine leitende Position einnehmen, ich will in dem Unternehmen meine Kompetenzen als Gesundheitsberater unter Beweis stellen.
Schritt 4
Begeben Sie sich in die Perspektive des Arbeitgebers und schauen Sie auf die Stellenanzeige. Wie bewirbt das Unternehmen sich selbst, die gesuchte Position, die Erwartungen an Bewerber?
Notieren Sie sich dazu entscheidende Schlagwörter und schauen Sie auf der Homepage, gegebenenfalls in anderen Bewerbungen des Unternehmens nach, ob Sie entsprechende Darstellungen dort auch finden. Formulieren Sie so eine erste Übersicht, was das Unternehmen wahrscheinlich auszeichnet, was es sucht und was es erwartet. Beispiel: Ein modernes Massagestudio sucht einen Fachpraktiker, der die fernöstlichen Techniken beherrscht und zeitlich flexibel sowie ortsungebunden arbeiten will.
Schritt 5
Vergleichen Sie Ihre drei Bereiche mit den dazugehörigen Schlagwörtern und die Kenntnisse, die Sie über das Unternehmen haben. Je mehr Übereinstimmungen Sie finden, desto besser, denn dies sind Ihre Pitch-Argumente.
Beispiel: Ein Unternehmen ist aufstrebend, global und modern. Es bietet eine freie Stelle als Fitnesstrainer für Vollzeit mit Aussicht auf die Leitung einer eigenen Filiale und sucht einen motivierten, zielstrebigen, flexiblen Experten, der auch die Medical Fitness beherrscht. Sie sind ein moderner, zielstrebiger und hoch motivierter Fitnesstrainer, Sie können verschiedene Lizenzen inklusive Medical Fitness, hohe Flexibilität und Belastbarkeit mitbringen und Sie wollen eine Arbeit, bei der Sie sich weiterentwickeln, vielleicht eine Führungsposition erhalten.
Schritt 6
Jetzt versuchen Sie, diese Argumente sowohl auf Ihrem Online-Portfolio, in Ihrem Werdegang oder Ihren Aussagen über sich als auch bei Ihrer Bewerbung und bei Ihrem persönlichen Auftritt in den Vordergrund zu bringen. So erkennt das Unternehmen direkt, dass Sie eine qualifizierte Fachkraft sind, die den Werten und Erwartungen der Firma entspräche und demzufolge in die engere Auswahl kommen könnte!
Sie möchten mehr über das Pitchen oder auch eine erfolgreiche Bewerbung im Wellness- und Präventionsbereich erfahren? Dann sollten Sie einen passenden Online-Lehrgang belegen.
Pitchen in Gesundheitsberufen – drei Situationen, die wirklich vorkommen
Pitchen klingt nach Start-up-Bühne und Risikokapital. In Gesundheits- und Wellnessberufen begegnet es Ihnen trotzdem – nur unter anderem Namen und in kleineren Räumen. Wer sich mit einer eigenen Praxis selbstständig macht, muss sein Vorhaben mehrfach in wenigen Minuten erklären: bei der Bank, bei möglichen Kooperationspartnern und bei den ersten Kundinnen und Kunden. Die drei folgenden Situationen decken den größten Teil davon ab.
Vor der Bank: der Pitch für die eigene Praxis
Wer für Räume, Liegen oder eine Geräteausstattung Fremdkapital braucht, sitzt früher oder später einer Sachbearbeiterin gegenüber, die weder Ihr Fachgebiet kennt noch besonders viel Zeit hat. Entscheidend ist deshalb nicht die fachliche Tiefe, sondern die Beantwortung von drei Fragen: Wer zahlt Ihnen Geld, warum ausgerechnet Ihnen, und ab wann trägt sich das?
Bewährt hat sich, diese Punkte in genau dieser Reihenfolge vorzubereiten:
- Angebot in einem Satz: was Sie anbieten, für wen, zu welchem Preis
- Nachfrage belegen: Einzugsgebiet, Wettbewerbssituation, erste Anfragen oder Wartelisten
- Qualifikation zeigen: Zertifikate und staatliche Zulassungen sind hier ein handfestes Argument, kein Beiwerk
- Zahlen nennen: Investitionsbedarf, laufende Kosten, realistische Auslastung im ersten Jahr
Der häufigste Fehler ist, die Fachlichkeit auszubreiten und die Zahlen zu streifen. Für die Bank ist es genau umgekehrt: Ihre Qualifikation ist die Voraussetzung, die Rechnung ist das Thema.
Beim Arzt: der Kooperationspitch
Eine Empfehlung aus einer Praxis ist für Masseurinnen, Physio-Nahe Berufe und Fitnesstrainer oft der wertvollste Zugang zu neuen Kunden – und zugleich der schwerste. Ärztinnen und Ärzte empfehlen ungern, weil eine schlechte Empfehlung auf sie zurückfällt. Ihr Pitch muss deshalb vor allem eines leisten: dieses Risiko kleiner erscheinen lassen.
Das gelingt weniger über Begeisterung als über Nachprüfbares. Nennen Sie Ihre Ausbildung samt Träger, zeigen Sie, wo Ihre Grenzen liegen und wann Sie zurück in die Praxis verweisen, und machen Sie die Zusammenarbeit organisatorisch einfach – eine Karte, eine Erreichbarkeit, eine kurze Rückmeldung nach der ersten Behandlung. Wer im Erstgespräch sagt, was er nicht macht, gewinnt in diesem Umfeld mehr Vertrauen als jeder Superlativ.
Im Alltag: der Kurzpitch vor Kunden und Netzwerkpartnern
Die dritte Situation ist die häufigste und wird am seltensten vorbereitet: die Antwort auf „Und was machen Sie beruflich?" – am Nebentisch, im Sportverein, auf einer Messe. Dreißig Sekunden, kein zweiter Anlauf.
Eine tragfähige Antwort enthält, wem Sie helfen und woran man das merkt, nicht welche Techniken Sie beherrschen. „Ich mache Massage" ist eine Berufsbezeichnung. „Ich arbeite mit Menschen, die viel am Schreibtisch sitzen und abends Nacken und Schultern spüren" ist ein Pitch – weil das Gegenüber sich oder jemanden aus dem Bekanntenkreis darin wiedererkennt.
Wer diese drei Situationen systematisch aufbauen möchte, findet dafür passende Lehrgänge im Programm: die kaufmännische Seite in der Existenzgründung als Gesundheitsdienstleister/in, den Weg über eine Anstellung im Bewerbungstraining im Gesundheitsbereich. Beide laufen online mit Zertifikat. Ergänzend lohnen die Ratgeber zu Bewerbungsunterlagen und zum Auftritt im Vorstellungsgespräch.
Do´s and Don´ts beim Pitchen
Um das Pitchen richtig zu beherrschen, brauchen Sie vor allem zwei Dinge: Eine optimale Vorbereitung und etwas Übung. Wir möchten Ihnen noch einige wichtige Kriterien vorstellen, die Sie stets beachten oder die Sie unbedingt vermeiden sollten:
Do´s
- Versuchen Sie, mit einer emotionalen Reise/einer authentischen Story zu fesseln
- Nutzen Sie Folien zur Untermalung Ihres Konzepts
- Seien Sie von Anfang an präsent
- Lassen Sie die Anwesenden auch hinter die Kulissen blicken (wie arbeitet das Team, wie sind Ihre Methoden…)
- Seien Sie sowohl bei Ihren Aussagen als auch bei der Gestaltung der Designs einheitlich
- Kennen Sie Ihre Stärken, Potenziale, die Zahlen und Fakten rund um Ihr Unternehmen/Ihre Karriere
- Bereiten Sie sich ausreichend vor und üben Sie das Pitchen Zuhause vor Publikum
Don´ts
- Vermeiden Sie langatmige Erklärungen oder leere Phrasen
- Überfrachten Sie die Anwesenden nicht mit den Folien
- Verzichten Sie auf zu reißerische Erzählungen, viel Eigenlob oder eine übertriebene Selbstdarstellung
- Versuchen Sie nicht, auf konkrete Rückfragen unehrlich oder mit Ablehnung zu reagieren
- Seien Sie höflich und selbstsicher, nicht arrogant und anmaßend
- Improvisieren Sie nicht bei Tatsachen und Fakten, diese müssen Sie kennen
- Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck, also lassen Sie sich nicht zu lange Zeit damit, auf den Punkt zu kommen
- Verzichten Sie unnötige Diskussionen oder negative Aussagen über Mitkonkurrenten/andere Unternehmen
Das Pitchen ist inzwischen eine beliebte Möglichkeit der Selbstdarstellung für Firmenkonzepte, Start-ups oder auch Bewerber geworden, die Sie ebenfalls für Ihre persönlichen Zwecke nutzen können. Beachten Sie dabei stets die passenden Richtlinien und bereiten Sie sich ausreichend vor, dann erreichen Sie vielleicht durch einen prägnanten ersten Eindruck erfolgreiche Ihre Ziele.
Mein Tipp aus über 25 Jahren als Geschäftsführer und Ausbilder: Pitchen ist nicht nur etwas für Start-ups – auch als Wellness- oder Gesundheitsfachkraft pitchen Sie sich ständig: im Vorstellungsgespräch, beim ersten Kundenkontakt oder bei der eigenen Praxisgründung. Üben Sie Ihre 30-Sekunden-Vorstellung, bis sie natürlich klingt, und stellen Sie immer den Nutzen für Ihr Gegenüber in den Vordergrund – nicht die bloße Liste Ihrer Qualifikationen.
Die wichtigsten Pitch-Arten im Überblick
Je nach Situation unterscheidet sich ein Pitch in Dauer, Format und Ziel. Die folgende Übersicht fasst die gängigsten Varianten zusammen:
| Pitch-Art | Dauer | Einsatz | Ziel |
|---|---|---|---|
| Elevator Pitch | ca. 30 Sek. | spontan, ohne Unterlagen | Idee blitzschnell überzeugend rüberbringen |
| Start-up Pitch | einige Minuten | vor Investoren/Jury | Geschäftsidee & Konzept präsentieren |
| Investor-/Sales-Pitch | länger, mit Pitchdeck | Finanzierung oder Verkauf | Investor oder Kunde gewinnen |
| Bewerbungs-Pitch | 1–2 Min. | Vorstellungsgespräch | sich selbst überzeugend präsentieren |
Häufige Fragen zum Pitchen
Was ist ein Pitch?
Ein Pitch ist eine kurze, prägnante Präsentation, mit der Sie eine Idee, ein Produkt oder sich selbst in möglichst kurzer Zeit so überzeugend darstellen, dass Sie Ihr Ziel erreichen – etwa einen Kunden, einen Investor oder eine Stelle zu gewinnen.
Was bedeutet pitchen?
Pitchen bedeutet, eine Idee oder ein Angebot kurz und überzeugend zu präsentieren. Der Begriff stammt aus Marketing und Vertrieb und wird heute auch bei Bewerbungen verwendet, wenn man sich selbst vorstellt.
Wie lange dauert ein Elevator Pitch?
Ein Elevator Pitch dauert nur etwa 30 Sekunden – so lange wie eine kurze Aufzugfahrt. In dieser Zeit bringen Sie das Wesentliche Ihrer Idee auf den Punkt.
Was gehört in ein Pitchdeck?
Ein Pitchdeck ist eine kurze Präsentation (meist 10–15 Folien) mit den Kernpunkten: Problem, Lösung, Markt, Geschäftsmodell, Team und Finanzbedarf.
Wie pitche ich im Vorstellungsgespräch?
Stellen Sie in 1–2 Minuten klar dar, wer Sie sind, was Sie können und welchen Mehrwert Sie bieten. Bleiben Sie konkret, zeigen Sie Begeisterung und enden Sie mit einem Bezug zur ausgeschriebenen Stelle.
Fazit
Ein guter Pitch ist keine Frage der Redegewandtheit, sondern der Vorbereitung: Wer in zwei Saetzen sagen kann, fuer wen er da ist und welches Problem er loest, braucht keine Show. Schreiben Sie Ihre Version auf, sprechen Sie sie laut, und kuerzen Sie so lange, bis kein Satz mehr entbehrlich ist. Und ueben Sie den Anfang haeufiger als den Rest — nach den ersten zehn Sekunden entscheidet sich, ob jemand zuhoert.
Quellen & weiterführende Literatur
Sieben Wege nebeneinander: was der Zugang verlangt, was die Ausbildung kostet, was realistisch verdient wird — und wo jeder Beruf endet. 11 Seiten als PDF.
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