31. Oktober 2022
Lesezeit ca. 6 Min.

Innerhalb der Wellnessbranche gibt es immer wieder neue Trends, um die Gesunderhaltung positiv zu unterstützen. Eine der aktuellsten Erfindungen innerhalb der Präventivmaßnahmen ist Oxymel, der Sauerhonig. Jener soll die unterschiedlichsten gesundheitsfördernden Eigenschaften mit sich bringen und einen nachhaltigen Einfluss auf das Verdauungssystem haben. Die idealen Voraussetzungen, gerade in Verbindung mit Detox erfolgreich angewandt zu werden. Was genau sich hinter diesem Zusammenspiel aus Essig und Honig verbirgt, für was Oxymel alles geeignet ist, wie Du ihn richtig anwendest und was es zu beachten gibt, darüber berichten wir in unserem heutigen Ratgeber.

Was ist Oxymel?

Der Begriff Oxymel steht für eine Mixtur aus Essig und Honig. Dabei entstand der Begriff den Wörtern meli für Honig und oxos für Essig. In der Umgangssprache wird Oxymel auch Sauerhonig genannt. Er untersteht den urtümlichen Produkten, welche innerhalb der alternativen Heilmethoden eingesetzt wurde, um verschiedene positive Eigenschaften zu unterstützen.

Woher stammt Oxymel?

Oxymel ist ein Gemisch, welches einem simplen Grundrezept folgt. Dabei wird ein Teil Essig mit drei Teilen Honig vermengt. Der Honig ist für gewöhnlich ein Waldhonig oder auch ein Blütenhonig, während bei der Essigsorte auf Weinessig oder Apfelessig gesetzt wird. Es erfolgt eine kalte Zubereitung, weil das Erhitzen die hochwertigen Inhaltsstoffe des Honigs verflüchtigen würde. Teilweise ergänzen noch verschiedene Heilkräuter die Mischung, um die positiven Eigenschaften zu verbessern. Dazu zählen alle Natur- und Heilkräuter, die sich innerhalb der verschiedensten Alternativverfahren bewähren konnten. Der Honig wird mit dem Essig vermengt, gut durchgerührt und dann in einem luftdicht verschlossenen Glas rund 4 Wochen stehen lassen, um ausreichend zu ziehen. Es empfiehlt sich, das Glas während dieser Zeit regelmäßig zu schütteln und das fertige Oxymel dann durch ein Sieb abzuseihen. Im Anschluss wird es in Flaschen gefüllt und kühl sowie dunkel gelagert, um eine fast einjährige Haltbarkeit zu erzielen.

Wie entstand Oxymel?

Oxymel ist eigentlich sehr altes Heilmittel, welches in der Antike genutzt wurde. Damals hatte man bereits herausgefunden, dass die Verbindung von Honig und Essig verschiedene positive Eigenschaften auf die Gesundheit haben konnte und daher als erfolgreiches Heilmittel eingesetzt werden könnte. In früheren Zeiten war es daher üblich, Oxymel als Tinktur oder aber Trunk bei unterschiedlichsten gesundheitlichen Dysbalancen zu nutzen. Zwischenzeitlich geriet das Produkt dann aber leider vollkommen in Vergessenheit und seine Wirkung wurde immer seltener eingesetzt. Mittlerweile konnte sich Oxymel aber den Platz unter den erfolgreichen alternativen Heilmitteln zurückerobern und wird wieder mit wachsender Beliebtheit innerhalb der Wellness- und Präventionsbranche, für die Entgiftung und Entschlackung, genutzt. https://www.wellnessinperfektion.de/news/spezielle-fitnesstechniken/detox-diaet

Für was ist Oxymel gut?

Oxymel enthält viele Antioxidantien, hat eine reizlindernde sowie entgiftende Wirkung und kann Fieber senken. Auch eine ganzheitliche Unterstützung des Immunsystems ist denkbar ebenso wie eine Verbesserung der Stoffwechselaktivitäten. Insgesamt entsteht durch die Kombination der entzündungshemmenden sowie antibakteriell Inhalte des Honigs mit den vielen Nährstoffen, Vitaminen, Kalzium und den Spurenelementen des Essigs eine ideale Kombination für das ganzheitliche Wohlbefinden. Somit begünstigt Oxymel auch die Muskelvitalität oder lässt sich bei verschiedenen Dysbalancen in Kombination mit unterschiedlichen Kräutern einsetzen.

Welche Kräuter für Oxymel?

Wie schon erwähnt, lässt sich der Sauerhonig mit nahezu allen Kräutern vermengen, die verträglich und als Heilpflanzen geläufig sind.  Einige Varianten wären dabei:

  • Ringelblume, Kamille, Fenchel oder Minze für Kinder
  • Ingwer oder Sanddorn für ein besseres Abwehrsystem
  • Zitrone, Basilikum oder Holunderblüte gegen Fieber
  • Knoblauch, Thymian und Salbei bei Schnupfen sowie Hustenreiz
  • Wermut für Detox-Anwendungen
  • Hagebutte gegen Endzündungsprozesse
  • Weißdorn für ein stärkeres Herz-Kreislauf-System
  • Kamille, Fenchel und Enzianwurzeln bei Verdauungsstörungen
  • Löwenzahn zur Reinigung des Blutes
  • Rosenblüten, Kamille oder Lavendel für die Entspannung und Beruhigung
  • Knospen der Fichte für stärkere Knochen
Oxymel -- Kräuter

Wie schmeckt Oxymel?

Oxymel wird unterschiedlich wahrgenommen. Vor allem handelt es sich um ein sehr würziges Aroma, welches eine leichte Fruchtnote enthalten kann, aber, je nach Zubereitungsart, ebenfalls etwas bitter schmecken. Diese bitteren Aromen erinnern an klassisches Magenbitter.

Wie viel Oxymel pro Tag?

Bei Oxymel wird zwischen der inneren und äußeren Anwendung unterschieden. Bei einer inneren Variante sollten erwachsene Personen pro Tag für ein verbessertes Immunsystem rund 2-3 Esslöffel (30 -50 ml) der Tinktur rund 30 Minuten vor dem Essen in ein Glas Wasser geben, dort auflösen und dann trinken. Bei Kindern sollten 1-2 Esslöffel in einem Glas Wasser oder alternativ in Fruchtsaft aufgelöst werden und für eine vorbeugende Einnahme innerhalb der Ernährung wäre es denkbar, Oxymel auch als Zusatz zum Salat als Dressing zu nutzen. Sportler könnten es auch in Form eines isotonischen Getränks anwenden. Die äußerliche Nutzung von Sauerhonig ist immer eine Mischung von der reinen Tinktur mit Wasser im Verhältnis 1:1. Daraufhin wird eine Kompresse oder auch ein Tuch getränkt um es entsprechend auf die Wunden (Insektenstiche) zu legen, damit es dort seine Wirkung entfalten kann.

Ist Oxymel basisch?

Oximel besitzt durch seine Inhaltsstoffe einen eher sauren pH-Wert, der bei 3-4 liegt und hat eine basische Verstoffwechselung. Daher eignet sich der Sauerhonig durchaus, um damit eine basische Ernährung zu begleiten und Detox-Kuren zu unterstützen.

Oxymel -- Honig für Oxymel

Woher kommt Oxymel?

Oxymel als Zusammenstellung aus Essig und Honig stammt urtümlich aus der Antike und wurde vor allem in Griechenland geprägt, was auch den griechischen Namen erklärt. Heutzutage findet sich das Produkt allerdings auf international alle Ebene in den verschiedensten Bereichen der Prävention und der Naturheilkunde.

Wie wendet man eine Tinktur an?

Bei Tinkturen von Oxymel werden in etwa 10 bis allerhöchstens 50 Tropfen je Anwendung genutzt. Dabei darfst Du diese rund 2-3 mal pro Tag wiederholen. Tinkturen können unter Umständen für Waschungen, Bäder, das Auftragen bei Wunden wie Mückenstichen oder als Umschlag sowie Einreibung verwendet werden. Hierbei gibt es auch die Möglichkeit Oxymel in verdünnter Form mit Wasser einzusetzen.

Oxymel selber machen?

Oxymel lässt sich hervorragend in Eigenleistung herstellen, in dem Du Honig und Essig im passenden Behältnis mischt und gemäß dem oben erwähnten Rezept zubereitest. Am wichtigsten ist es, dass Du den Sauerhonig ausreichen ziehen lässt und dabei regelmäßig umrührst, um eine homogene Konsistenz zu erhalten, die für die Qualität des Produkts von großer Bedeutung ist.

Insgesamt ist Oxymel natürlich kein Allheilmittel für verschiedenste Beschwerden, sondern eher eine Ergänzung von einer gesunden, natürlichen Lebensweise. Ob Du den Sauerhonig daher regelmäßig in Deine Speisenabfolge integrieren möchtest oder aber lediglich bei Bedarf, zum Beispiel während einer Entgiftungskur, einsetzt, bleibt Dir überlassen. Durch seine vielen positiven Eigenschaften gelingt es ihm jedoch, die präventiven Maßnahmen für ein ganzzeitliches Wohlbefinden nachhaltig zu unterstützen obendrein eine gesunde Lebensweise zu begleiten.

Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Diana 85
vor 2 Wochen
Super Weiterbildung gewesen. Unsere Seminarleiterin Diana war mit Herz, Seele und Verstand dabei und hatte stets ein Lächeln auf den Lippen. Es hat mir großen Spaß gemacht! Eine winzige Sache würde ich noch anbringen wollen: Ein paar Snacks (Obst, kleine Naschereien ) oder auch Wasser wären vielleicht ganz toll. Gerade für Teilnehmer die von außerhalb anreisen. Ansonsten war es rundum ein tolles Seminar! Macht weiter so! 👍🏻
Diana 85
Profilbild von Petra Brand
vor 3 Wochen
Tolles Online Seminar Fitnesscoach A/B-Lizenz inkl. Personal-Trainer-Lizenz - empfehlenswert! Ein rundum gelungenes Seminar - die Inhalte wurden verständlich und praxisnah erklärt sowie auch präsentiert. Trotz Online-Format entstand eine angenehme, persönliche Lernatmosphäre auch dank der kompetenten und motivierenden Referenten. Danke! Ich freue mich schon auf die Prüfung in Berlin :-)
Petra Brand
Profilbild von Stella Stahlhofen
vor einem Monat
Ich habe meine Lizenzen über 12 Monate bei der ILS Akademie absolviert und bin rundum zufrieden. Die Betreuung war durchgehend hervorragend – bei Fragen oder Unsicherheiten war immer jemand erreichbar und hilfsbereit. Die Dozenten sind fachlich extrem kompetent und gleichzeitig sehr motivierend. Besonders positiv hervorheben möchte ich das umfangreiche und verständlich aufbereitete Studienmaterial, das sowohl theoretisch als auch praxisnah aufgebaut ist und einen wirklich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Ein großes Highlight war für mich auch die Prüfung selbst: Ralf Stirpeiks als Prüfer ist ein absoluter Top-Lehrer – menschlich wie fachlich ein mega Typ. Man fühlt sich ernst genommen, fair geprüft und gleichzeitig ermutigt, sein Bestes zu zeigen. Ich kann die ILS Akademie jedem empfehlen, der eine fundierte, strukturierte und hochwertige Ausbildung im Fitness- und Medical-Fitness-Bereich sucht. Für mich war es die richtige Entscheidung.
Stella Stahlhofen
Profilbild von Marlen Ackermann
vor einem Monat
Ich habe am vergangenen Wochenende mein Fernstudium bei der Deutschen Akademie für Massagepraktiken abgeschlossen. Die Betreuung vor Ort war GROSSARTIG! Die Räume sind groß, hell und gut ausgestattet. Die leitende Ausbilderin hat sich für JEDEN Zeit genommen, Fragen ruhig und ausführlich beantwortet sowie viele praktische Tipps gegeben. Man wurde durchaus und wortwörtlich an die Hand genommen und im Bereich Massage und Prävention noch intensiver an die verschiedenen Themen und Praktiken herangeführt. Unsicherheiten wurden mir persönlich dadurch genommen und ich fühle mich bestens vorbereitet für den nächsten Schritt. Das ganze Seminar war sehr gut aufgebaut und anspruchsvoll, aber trotzdem entspannt in der Durchführung. Wir hatten sehr viel Spaß und es wurde nicht langweilig. Die Geschäftsleitung hat sich ebenfalls Zeit für uns genommen und man konnte sich in Gesprächen sehr gut austauschen. FAZIT: JEDERZEIT UND GERNE WIEDER!
Marlen Ackermann
Profilbild von Laura L.
vor 2 Monaten
Sehr empfehlenswert! Der Seminarraum war sauber und gut ausgestattet (Hanteln, Bänke etc.). Besonders positiv hervorheben möchte ich den Prüfer Ralf Stirpeik: Er war sehr freundlich, hat eine entspannte Atmosphäre geschaffen und alle Inhalte verständlich erklärt. Zudem wurden alle Fragen zur Prüfung in der Gruppe ausführlich besprochen. Insgesamt ein sehr professioneller Ablauf und angenehmer Aufenthalt. Danke dafür 👋🏼
Laura L.