Hüftgelenksarthrose: Behandlung und Prävention vom Massage-Profi

Bewegung bedeutet Freiheit und Lebensqualität. Wer sich bewegen kann, wie er möchte, weiß dieses hohe Gut jedoch selten zu schätzen. Erst wenn Schmerzen oder Einschränkungen in den Bewegungsabläufen auftreten, wird vielen Menschen bewusst, was es bedeutet, mit Freude aktiv zu sein.

Schmerzen: Sich mühelos drehen und wenden zu können, gehört zu einem unbeschwerten Leben einfach dazu. Für Menschen, die an einer Hüftgelenksarthrose leiden, ist dieser Idealfall jedoch oft in weite Ferne gerückt. Sind die Schmerzen zu Beginn der Gelenkerkrankung zunächst nicht dauerhaft, treten sie aber im Laufe der fortschreitenden Erkrankung immer häufiger und stärker auf, bis hin zu permanenten Hüftschmerzen. Das Hüftgelenk ist neben dem Kniegelenk eines der Gelenke, die am meisten belastet sind. Durch diese hohe Belastung kann Arthrose entstehen.

Was passiert bei Arthrose?

Ein Gelenk ist eine Verbindung zweier Knochen, die die Bewegung unseres Skeletts erst ermöglichen. Doch die Knochen treffen nicht direkt aufeinander, zwischen ihnen sorgt Knorpel dafür, dass keine Reibung entsteht. Knorpel ist sozusagen die Schmiere zwischen den Knochen. Leidet jemand an Arthrose heißt dies, dass im Körper mehr Knorpelmasse abgebaut als aufgebaut wird. Dies führt langfristig dazu, dass sich der Knorpel verringert und letztlich sogar ganz verschwunden ist, was erhebliche Schmerzen verursacht und Bewegung häufig zu einer Qual werden lässt. Anfangs ist die Knorpelschicht verletzt und raut auf, Beschwerden treten nur selten auf.

Der Knorpel verringert sich immer weiter und auch die Beschwerden häufen und verstärken sich im Verlauf der Erkrankung - besonders, wenn die Arthrose unbehandelt bleibt. Einschränkungen und Schmerzen des Bewegungsapparates sollten daher nicht unbeachtet bleiben und sicherheitshalber durch einen Arzt beurteilt werden.

Häufige Ursachen für Arthrose

Letztlich ist die Erkrankung auf einen Verschleiß zurückzuführen. Aus diesem Grund tritt sie ab dem 50. Lebensjahr vermehrt auf. Die Abnutzung des Gelenkknorpels kann jedoch durch verschiedene Faktoren begünstigt werden. Dazu zählen:

  • Fehlstellungen: Die Hüftdysplasie erhöht das Risiko einer Hüftarthrose um ein Vielfaches. Das Gelenk wird dabei oft sehr ungünstig belastet.
  • Übergewicht führt dazu, dass die Knochenverbindung stark beansprucht wird. Eine Gewichtsreduzierung kann das Fortschreiten des Arthrose daher verlangsamen.
  • Verletzungen, bei denen das Hüftgelenk geschädigt wird, können dazu führen, dass hier eine Arthrose entsteht.
  • Vererbung sowie entzündliche Erkrankungen können ebenfalls die Entstehung einer Hüftarthrose begünstigen.

Behandlung der Gelenkserkrankung

Wird die Erkrankung früh erkannt, ist es in vielen Fällen möglich, durch verschiedene Maßnahmen das Fortschreiten zu verlangsamen, so dass der Betroffene gut damit leben kann. Ein wichtiger Faktor bei der Behandlung ist Bewegung, denn dadurch erhöht sich einerseits die Beweglichkeit der Gelenke, andererseits wird die Durchblutung gesteigert und die Gelenke besser mit Nährstoffen versorgt. In jedem Fall sollten gelenkschonende Sportarten ausgewählt werden.

In Frage kommen zum Beispiel Aquajogging, Walking, Yoga oder Radfahren. Auch der Abbau von Übergewicht wird auf diese Weise unterstützt. Menschen, die vorher keinen Sport betrieben haben, sollten in Absprache mit dem Arzt geeignete Möglichkeiten der Bewegung besprechen. Präventionsexperten, die eine Massageausbildung ähnlich der klassischen Masseur Ausbildung absolviert haben, können außerdem bei der Wahl der Bewegungsart behilflich sein.

Weitergehende Möglichkeiten der Behandlung

Ist die Arthrose schon weiter fortgeschritten, geht der Weg an Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Mitteln meistens nicht vorbei. Besteht eine Fehlstellung, ist es denkbar, diese operativ zu beheben und so das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Befindet sich der Betroffene schon in dem Stadium, in dem die Knorpelmasse so weit zurückgegangen ist, dass die Knochen aufeinander reiben, bleibt oft das operative Ersetzen durch ein künstliches Gelenk als letzte Möglichkeit zur Funktionserhaltung. Damit es nicht so weit kommt, ist es ratsam, möglichst früh einen Arzt aufzusuchen und selbst so aktiv wie möglich zu sein.

Außerdem können Wärme- oder Kältebehandlungen sowie Physiotherapie das Hüftgelenk entlasten und dazu beitragen, dass die Schmerzen seltener beziehungsweise weniger stark auftreten. Auch Massagen können wohltuend sein. In ihrer Masseur Ausbildung haben Fachkräfte gelernt, wie sie einen Betroffenen mobilisieren.

Was kann eine Massage bewirken?

Eine Massage sollte immer von einem Profi durchgeführt werden, der eine Masseur Ausbildung oder eine vergleichbare Qualifikation vorweisen kann. Die Behandlung sollte mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden, um dessen Behandlung optimal zu unterstützen. Eine fachgerechte Massage kann auf diese Weise, dazu beitragen, dass das Gelenk beweglicher bleibt. Durch die Schmerzen entstandene zusätzlich schmerzende Verspannungen können gelöst werden, was dazu führt, dass der Betroffene mobiler bleibt. Gerade bei Menschen, die bisher keinen Sport getrieben haben, kann durch eine wohltuende Massage die Beweglichkeit des Gelenks gesteigert werden. Es sollte mit der Massage unbedingt darauf abgezielt werden, dass der Betroffene leichten Sport treiben kann.

Masseur Ausbildung durch Spezialkenntnisse ergänzen

Neben der mobilisierenden Massage gibt es auch die Möglichkeit durch eine spezielle Druckmassage die Schmerzen der Hüftgelenksarthrose zu mindern. Bei dieser Behandlung spielen die so genannten Trigger- oder auch Schmerzpunkte eine wichtige Rolle. Sie werden auf eine bestimmte Art und Weise bearbeitet, was für den Behandelten sehr wohltuend sein und dazu beitragen kann, dass seine Lebensqualität gesteigert wird. Diese Behandlungsform wird nicht in einer Masseur Ausbildung oder Wellnessausbildung vermittelt, sondern muss meist in speziellen Seminaren als Weiterbildung erlernt werden.

Wie wichtig ist Prävention in Bezug auf die Hüftgelenksarthrose?

Damit Arthrose erst gar nicht entstehen kann, ist es wichtig, sich fit zu halten. Dazu gehört in erster Linie, Sport zu treiben und aktiv zu sein. Ein gesunder Lebensstil, der sowohl die Ernährung wie auch die seelische Gesundheit einbezieht, kann helfen, möglichst lange gesund zu bleiben. Ruhe- und Entspannungsphasen, die beispielsweise durch Wellnessbehandlungen erreicht werden können, sind wichtiger Teil einer umfassenden Prävention.

Wer Beratung in Sachen Vorbeugung benötigt, kann sich etwa an eine WIP-Fachkraft wenden. In den Massageausbildungen der WIP, die ähnlich aufgebaut ist wie eine Masseur Ausbildung, lernen die Teilnehmer/innen was zu einem gesunden Lebensstil dazugehört und können ihre Kunden in Fragen der Prävention kompetent beraten.

Praxisbezogene Wellnessausbildung als Alternative zur Masseur Ausbildung

In der Massageausbildung der WIPvermitteln die Dozenten praxisnah verschiedene Massagetechniken und theoretische Hintergründe. Die Wellnessausbildung ist ähnlich aufgebaut wie eine Masseur Ausbildung. Doch im Gegensatz zur klassischen Masseur Ausbildung ist sie wesentlich näher auf den Arbeitsalltag in einer Massagepraxis abgestimmt. Die Teilnehmer/innen können nach der Massageausbildung direkt in ihrem neuen Beruf arbeiten - sowohl angestellt als auch selbstständig.

Bewegung als wichtiger Faktor der Behandlung der Hüftgelenksarthrose

Wie schnell und wie stark eine Hüftgelenksarthrose fortschreitet, ist von vielen Faktoren abhängig - einer der wichtigsten ist Bewegung. Auch bei der Prävention spielt diese eine entscheidende Rolle, damit Arthrose erst gar nicht entsteht. WIP-Massageexperten lernen in ihrer Massageausbildung, die im Aufbau einer Masseur Ausbildung ähnelt, wichtige Pfeiler der Prävention und beraten ihre Kunden fachkundig.

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