Die Aromamassage – eine Duftmassage mit ätherischen Ölen

Eine Aromamassage verbindet die Wirksamkeit entspannender Massagepraktiken mit dem Mehrwert von ätherischen Ölen zu einem ganzheitlichen Entspannungssystem. Diese Kombination wird in verschiedenen Bereichen der Wellnessindustrie angeboten, um einen Moment vollkommener Erholsamkeit zu bieten. Eine beliebte Methode, deren Ursprung Generationen zurückreicht, denn die positiven Eigenschaften von Aromen in Verbindung mit Massagen sind seit vielen Jahren auf internationaler Ebene bekannt.

Aroma Massage – Therapie mit allen Sinnen

Eine Aromamassage bezeichnet die Zusammenstellung tiefenwirksamer Grifftechniken und den Einsatz von Aromen als ätherische Öle. Diese Anwendung zählt zu den Aromatherapien und bezieht sich auf physischen Symptome, das seelische Empfinden und den Geist. Im Gegensatz zu anderen Praktiken von Wellnessmassagen hat eine Ölmassage demzufolge ein umfangreiches Spektrum an positiven Eigenschaften, von denen der Organismus profitiert.

Was in der heutigen Zeit als ein beliebtes Behandlungsverfahren gilt, entspringt allerdings einer langen Tradition. Erstmalig wurde die Wirksamkeit von Kräutern nämlich bei den Alten Ägyptern entdeckt. Die damaligen Kulturen nutzten sie vornehmlich als Räucherwerk, welches in vielen verschiedenen Behandlungsfällen zum Einsatz kam. Es war dabei nicht jedem gestattet, die wirksamen Kräuter innerhalb seiner Therapie zu verwenden. Hauptsächlich durften die heiligen Priester die Anwendung in Verbindung mit einem rituellen Hintergrund vollziehen.

Parallel zu jener Verbreitung kam es ebenfalls in China zu der Befürwortung einer Aroma Therapie. Dort war es die traditionelle chinesische Medizin, welche die heilenden Kräfte von Kräutern zum Vorschein brachte. Bedingt durch die breit gefächerten Wirkungen nahm die Behandlung auf Basis von Kräutern dann schon bald denselben Platz ein wie eine klassische Akupunktur. Im Ursprung kamen die Kräuter allerdings noch separat als Therapiebegleitung vor, denn das Zusammenspiel zwischen den Massagen und Aromen war nicht geläufig. Mit zunehmender Nutzung der Kräuter fanden die Gelehrten in China aber heraus, wie positiv eine Vereinigung aus Aromen und Massagetechniken sein kann und es entwickelte sich die sogenannte Aroma-Meridianmassage, kurz Aromamassage genannt. Dieses hatte die Aufgabe, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Energieblockaden zu lösen.

In europäischen Regionen gab es dagegen gänzlich andere Annahmen in Bezug auf Kräuter und deren heilende Effekte. Hier waren die Heilpflanzen zunächst nur in Klostergärten beheimatet, wenngleich das Wissen um die Wirksamkeit zum Ende des Mittelalters allmählich an Apotheker weitergegeben wurde. Anerkannt war eine solche Verwendung aber nicht, stattdessen bezeichneten Fachkreise den Einsatz von Heilkräutern zu früheren Zeiten als geheim.

Die eigentliche Etablierung fand im Zuge dessen erst ab Anfang des 20. Jahrhunderts statt, wo die frühe Aroma Massage zum Vorschein kam. Sie beruhte auf den Entdeckungen von René Maurice Gattefossé, dass Verbrennungswunden nach Unfällen durch die Anwendung von Lavendelöl besser heilen konnten und es kaum zu einer Narbenbildung kam. Dies war der Grundstein für fortwährende Forschungen, die am Ende zu der Veröffentlichung von zwei Büchern führte, die 1936 sowie 1937 über sämtliche Erkenntnisse von Gattefossés Aromamassage handelten. Dabei wurde ihm ebenfalls bewusst, dass bereits wenige Tropfen der ätherischen Öle ausreichten, um verschiedene Symptome zu lindern und zeitgleich den Stressabbau zu begünstigen. Eine der entscheidendsten Thesen, die dadurch hervortrat, war, dass sämtliche Inhalte und Düfte jener Öle die Abwehr des Körpers unterstützen.

Über die Jahre wurden die Wirkung sowie das Zusammenspiel aus Massagetechnik mit Aromen weiter erforscht und die urtümliche Praktik von den aktuellen Erkenntnissen ergänzt. Daraus resultierte die jetzige Aromaölmassage, die auf internationaler Ebene bekannt ist und ein ganz besonderes Prinzip als Leitgedanken hat.

Aromamassage Konzept – Duftstoffe als Zentrum der Effizienz

Eine Ölmassage mit Aromen hat die Absicht, den Organismus auf allen Ebenen zu verwöhnen. Nicht umsonst wird sie auch als Behandlung für alle Sinne angesehen. Dahinter verbirgt sich die uralte Überlieferung darüber, dass Düfte einen indirekten Einfluss auf den Gemütszustand des Menschen haben. Demnach kann ein angenehmer Duft eine positive Stimmung hervorheben, Lebensfreude nach außen projizieren und der Person helfen, eine Emotion bewusst mit einem bestimmten Aroma zu verbinden. Eines der einfachsten Beispiele hierfür ist die Frühlings- oder Sommerzeit, denn ihr charismatischer Duft nach Früchten oder frischen Blumen prägt sich dermaßen ein, dass sich der Mensch aus Reflex an diese Zeit zurückerinnert, sobald er denselben Geruch in einem anderen Zusammenhang wiederfindet.

Des Weiteren können Duftstoffe die Psyche positiv oder negativ beeinflussen, indem sie entspannend, beruhigend, stimulierend oder aufheiternd wirken. Daraus ergibt sich die Besonderheit einer Aroma Massage. Sie nutzt die starke Verbindung zwischen ätherischen Ölen und dem Organismus, um über den Geruchssinn die komplette Psyche anzusprechen. Vor diesem Hintergrund zeigt sich infolgedessen, welche körperlichen, seelischen oder geistigen Beschwerden durch eine Ölmassage gelindert werden können.

Aromaölmassage Wirkung – verschiedene Duftstoffe für wechselnde Symptome

Die Aromamassage mit ätherischen Ölen kann den Organismus auf unterschiedliche Arten therapieren. Diese orientieren sich einerseits an dem verwendeten Massageöl und dessen Duftstoff, andererseits aber auch an den vorherrschenden Beschwerden des jeweiligen Patienten. Vor allem die Wandelbarkeit einer Aroma Therapie wird hierbei deutlich, denn sie kann präventiv zur Entspannung beitragen, eine bestehende Behandlungsform mit ihren Vorteilen optimieren oder auch als Rehabilitationsmaßnahme in Erscheinung treten.

Einige der bekanntesten Probleme, bei denen eine Aromaölmassage verwendet wird, sind daraufhin:

  • die Stressreduktion
  • eine tiefenwirksame Entspannung
  • der Ausgleich zum hektischen Alltag
  • mehr Lebensfreude
  • neuer Energiefluss
  • eine Harmonisierung des Organismus
  • gesteigerte Leistungsfähigkeit
  • Bekämpfung von Entzündungen
  • Schmerztherapie
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Sicherlich gibt es noch viele weitere Faktoren, die für eine Ölmassage sprechen. Schließlich sollte jeder Patient individuell und gemäß seiner Beschwerden therapiert werden, was die Aroma Massage so wandelbar macht. Jedoch besitzt das traditionsreiche Konzept nicht nur Vorteile.

Aroma Öl

Es sind ebenso einige Kriterien vorhanden, die gegen eine Ölmassage sprechen. Gerade Personen, die äußerst empfindlich auf ätherische Öle reagieren, sie nicht riechen mögen oder Allergien haben, sollten von einer Anwendung absehen. Gleichermaßen gilt das für Säuglinge und Kleinkinder. Ihre Sinne sind noch nicht weit genug ausgereift, sodass eine Aromamassage schnell zu negativen Begleiterscheinungen führen könnte. Falls eine Erkrankung vorliegt, bei der die Wirkung in Bezug auf Aromen unklar sein sollte, empfiehlt es sich, vor der Anwendung mit einem Arzt zu sprechen und auch den behandelnden Therapeuten davon in Kenntnis zu setzen. Die Massage kann dann verschieden ausfallen, weil sich Erfolg, Wirksamkeit und Entspannungsfaktor immer an dem Aroma orientieren, welches dafür angewandt wird.

Auswahl der Aromen – Duftstoffe mit unterschiedlicher Wirkung

Heutzutage finden sich in dem Wellnesssektor zahlreiche Arten ätherischer Öle, die sich für den Einsatz bei einer entsprechenden Praktik eignen. Sie alle haben unterschiedliche Zusammensetzungen und lassen sich nicht verallgemeinern. Viel eher basiert eine Aromaölmassage auf der individuellen Krankengeschichte der Person.

Besonders beliebt sind infolgedessen Aroma Massagen mit Duftstoffen, die den Organismus beleben. Dazu zählen unter anderem ätherische Öle mit Zitrusduft wie Mandarine oder Zitrone, sie sollen eine gewisse Dynamik in die Behandlung bringen und dem Patienten zu neuen Lebensgeistern verhelfen. Nicht zuletzt punktet dieses ätherische Öl aber noch durch die bioaktiven Stoffe. Letztere sind für einen indirekten Anti-Aging-Effekt der Haut verantwortlich. Allerdings benötigt das Massageöl für eine entsprechende Wirksamkeit noch andere Extrakte der Frucht. Eine neuzeitliche Abwandlung von ätherischen Ölen mit Zitrus ist zudem die Verwendung von Zitronengras.

Die hervorragende Alternative für Patienten, die mit einer Aromaölmassage gezielt nach Entspannung suchen, wäre indessen ein Zusatz auf Basis von Melisse oder Lavendel. Beide Komponenten sind bekannt für ihre beruhigende, teilweise schlaffördernde Wirkung und können dazu beitragen, die mentale Gesundheit zu optimieren, den Stressabbau zu verbessern und zu einem ganzheitlichen Erholungsmoment zu führen. Gerne werden beide Varianten ebenfalls für eine Selbstmassage genutzt, falls jene als Ritual vor dem Schlafengehen stattfinden soll.

Darf es stattdessen ein Aromaöl sein, welches erfrischend und belebend wirkt, sind Menthol, Eukalyptus oder Minze als Bestandteile vorteilhaft. Sie werden als mobilisierend beschrieben und sollen die Durchblutung steigern. Ferner besitzen Sie einen angenehmen Duft, der die Regeneration verstärkt und den Körper mit neuer Energie versorgt.

Duftmassage

Einige Patienten wünschen sich wiederum eine Ölmassage, die mit exotischem Mehrwert behaftet ist und entscheiden sich deswegen für Aromen wie Ananas, Mango oder Kokosnuss. All jene Inhalte werden von der Psyche automatisch mit Urlaub verknüpft und helfen dem Körper, sich zu entspannen.

Für diejenigen, die allerdings einen sinnlichen Duft als Massagezusatz in Anspruch nehmen möchten, bietet sich eine feminine Aromenwahl mit Jasmin- oder Rosenessenz an. Die sind vornehmlich bei weiblichen Patienten beliebt und kommen bei Wellnesstagen in SPA-Bereichen zum Einsatz.

Genauso verschieden wie die Aromen erweisen sich auch die Techniken der Aromaölmassagen, denn die Methoden reichen von klassischen Behandlungen bis zu fernöstlichen Versionen.

Aroma Massage Arten – unterschiedliche Praktiken, konstanter Erholungseffekt

Die Ölmassage als Bestandteil der Aroma Therapie folgt keinem einheitlichen Schema. Ihre

jeweilige Technik richtet sich eher nach den Beschwerden und Erwartungen des Patienten, weil fast jede Massage mit ätherischen Ölen komplettiert werden kann. Für gewöhnlich differenzieren sich hierbei die Ganzkörpermassage mit einer Dauer von rund 60 Minuten und die Teilkörpermassage mit einer halben Stunde Behandlungszeit, wobei die Intensität wieder vom Patienten abhängig ist.

Darauffolgend präsentiert die Massagewelt ein vielschichtiges Portfolio an Praktiken, die in Verbindung mit den richtigen Aromen zu einem nachhaltigen Verwöhnprogramm avancieren können. Oftmals handelt es sich um eine leichte Druckpunktmassage, deren Wirkung mittels Duftstoffen verbessert wird, während ebenfalls die altbewährte Schweden-Massage als geeignetes Prozedere für die ätherischen Öle gilt. Die Aroma Massage lässt sich aber nicht ausschließlich als Wellnessbehandlung absolvieren, sondern könnte genauso bei einer intensiven Sportmassage für mehr Effizienz sorgen oder die fernöstlichen Praktiken wie die Thaimassagen positiv beeinflussen. Vor allem jene werden in ihrem Heimatland oft durch einen belebenden Tigerbalsam abgerundet, was den Zusammenhang zwischen den Techniken und ätherischen Ölen deutlich macht.

Grundsätzlich lässt sich daher sagen, dass ein erfahrener Therapeut jede Behandlung in eine Aromaölmassage umwandeln könnte, solange er die passende Dosierung wählt und das Therapiekonzept auf die Verwendung der Duftstoffe abstimmt. Angeboten werden solche Verfahren aber nicht nur im professionellen Wellnessbereich, die Ölmassage mit Aromen eignet sich gleichermaßen für die private Anwendung, die eine Person in Eigenleistung oder bei Familienmitgliedern sowie Freunden durchführen darf.

Es muss klar sein, dass die Aroma Massage niemals zu medizinischen Zwecken praktiziert wird. Alle Varianten dienen lediglich der Entspannung und sind ein reines Wellnessverfahren. Obwohl die verschiedenen Arten und ätherischen Öle demnach viel Freiraum für eigene Interpretationen gewährleisten, sollte auch eine Ölmassage immer einem allgemeinen Muster folgen, welches den Rahmen der Behandlung vorgibt.

Aromamassage Praxis – schonender Ablauf mit Nachhaltigkeit

Eine Aroma Massage sollte immer mit einem klärenden Gespräch zwischen Therapeut und Patient beginnen. Des Weiteren kommt es auf eine optimale Vorbereitung an, bei der ein Fachpraktiker für Wellness, Massage und Prävention seiner Klientel eine stimmungsvolle Atmosphäre schafft.

Die fachgerechte Ölmassage wird daraufhin im Liegen auf oder im Sitzen absolviert. Sie beinhaltet anfänglich das Auftragen eines passenden Massageöls auf den zu behandelnden Körperbereich. Um bei sensiblen Patienten sicherzustellen, dass keine Unverträglichkeit einsetzt, wäre es ratsam, sparsam mit dem Öl umzugehen. Es kann innerhalb der Behandlung regelmäßig neu aufgetragen werden. Im Allgemeinen bedeutet Aromaöl dabei nichts anderes, als dass ein Basisöl wie Sesamöl mit einigen Tropfen eines Duftstoffes angereichert worden ist. Jene Zusammensetzung hat noch einen weiteren Vorteil, nämlich dass die Massagegriffe besonders geschmeidig und fließend stattfinden können. Ein vorbildlicher Therapeut achtet diesbezüglich darauf, ausschließlich hochwertige Produkte zu verwenden, die allergikerfreundlich, hautverträglich und mit einem pflegenden Effekt ausgestattet sind.

Öl Massage

Die eigentliche Massage umfasst dann wahlweise sanfte oder feste Griffe, die in einem harmonischen Ablauf und mit einem konstanten Rhythmus angewandt werden.

Gängige Praktiken sind:

  • Kneten
  • Dehnungen
  • Ausstreichen
  • Lockern der Muskulatur
  • Druckpunktmassagen

Die Gleichmäßigkeit hat hier oberste Priorität, denn sie entscheidet über den Erfolg und sorgt dafür, dass der Patient die Methode als angenehm empfindet. Ist jemand sehr sensibel, dürfen nur vorsichtige Bewegungen zum Einsatz kommen, wohingegen andere Personen intensivere Massagen bevorzugen. Außerdem kann ein Wechsel zwischen schonender und kraftvoller Behandlung in Erscheinung treten.

Sobald die Massage beendet wurde, sollte der Patient noch eine Weile entspannt liegen bleiben, denn die Ruhephase hat einen großen Einfluss auf die langfristige Wirkung einer solchen Therapie. So kann sich der Organismus von den einzelnen Techniken erholen und sie besser in sich aufnehmen. Hierbei empfiehlt es sich, den Patienten in warme Decken zu hüllen, um die Körpertemperatur zu bewahren.

Eine optimale Tageszeit für die Aroma-Therapie wäre der Abend, wo sie das Einschlafen verbessern kann. Es könnte sich aber genauso positiv gestalten, eine Ölmassage mit Duftstoffen am Morgen zu absolvieren, damit der Körper neue Energien freisetzt und die Person leistungsfähig in den Tag startet.

Eine Aromamassage ist in jedem Falle der Schlüssel zu einem vitalen Organismus, bei dem professionelle Grifftechniken und ätherische Öle alle Sinne regenerieren.

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