30. April 2021
Lesezeit ca. 24 Min.

Verklebte Faszien entstehen, wenn das Bindegewebs-Netzwerk durch Bewegungsmangel, Stress, Übersäuerung oder Alter seine Elastizität verliert und verfilzt. Typische Folgen sind diffuse, großflächige Spannungsschmerzen, Bewegungseinschränkungen und Steifigkeit – oft zeitversetzt und nicht am eigentlichen Ursprungsort. Die gute Nachricht: Mit Bewegung, Massage, Faszientraining und der richtigen Ernährung lassen sich Verklebungen wieder lösen.

Key Facts – Verklebte Faszien

  • Was: verhärtetes, verfilztes Fasziengewebe, das seine Elastizität verliert
  • Hauptursachen: Bewegungsmangel, Stress, Übersäuerung, Alter, Fehl- und Schonhaltung
  • Symptome: großflächige Spannungsschmerzen, Steifigkeit – oft zeitversetzt & reflektorisch (nicht am Ursprungsort)
  • Besonders betroffen: Rücken, Schultern, Nacken – v. a. bei sitzender Tätigkeit
  • Was hilft: Bewegung, Faszien-Massage, Rollen, Faszientraining, ausgewogene Ernährung, viel trinken
  • Vertiefung: Faszien verstehen · Faszientraining

Was sind verklebte Faszien?

Faszien beschreiben elastische Strukturen des Bindegewebes, welche innerhalb des Körpers vor allem Muskeln, Sehnen, Organe und Knochen umhüllen. Darum werden sie auch als Fasernetzwerk bezeichnet. Sie haben wichtige Aufgaben, darunter die Unterstützung einer stabilen und aufrechten Haltung oder die natürlichen Abläufe der Muskelfunktionen. Im gesunden Zustand zeigen sich Faszien meist als Gitter mit wellenförmiger Anordnung, wodurch die Beweglichkeit, Dehnbarkeit und Widerstandskraft gewährleistet werden.

Doch, wenn über einen längeren Zeitraum verschiedene negative Einflüsse auf sie einwirken, entstehen Verklebungen, die optisch an ein Knäul verfilzter Wolle erinnern. Das Fasziengewebe verhärtet oder verdreht sich dann, es verliert seine Elastizität und wird zu einem ineinander verflochtenen Gebilde, das negative Symptome hervorrufen kann. Diese Reaktion der Gewebeschicht auf Dysbalancen könnte infolgedessen aus den unterschiedlichsten Gründen auftreten.

Häufig taucht für dasselbe Phänomen auch der Begriff Faszienverklebung auf – gemeint ist in beiden Fällen dieselbe verfilzte, in ihrer Gleitfähigkeit eingeschränkte Bindegewebsstruktur. Eine solche Faszienverklebung ist dabei nicht mit einer echten Entzündung gleichzusetzen, auch wenn beide ähnliche Beschwerden auslösen können. Mehr zur Abgrenzung weiter unten im Abschnitt zur sogenannten Faszien-Entzündung.

Ursachen von verklebten Faszien

Es gibt unzählige Gründe für Verklebungen innerhalb des Fasziengewebes. Oftmals spielen auch mehrere davon zusammen als eine Art Teufelskreis, bei welchem sich durch ein Problem ein weiteres bildet.

Der größte natürliche Feind von gesundem Fasziengewebe ist der Mangel an Bewegung. Ohne ausreichende Aktivität leiden die Faszien und verlieren sowohl ihre Stabilität als auch die Geschmeidigkeit. Infolgedessen verhärten und verkleben sie. Dies führt zu Schmerzen, die Betroffenen gehen automatisch in eine Schonhaltung und fördern damit eine Verschlimmerung der Problematik. Immerhin wird so noch anderen Körperregionen die wichtige Bewegung im Alltag entzogen und es entstehen weitere Faszienverfilzungen in jenen Bereichen.

Eine andere Ursache ist Stress. Insofern eine Person dauerhaft unter hohem Druck und Überbelastung leidet, werden Stresshormone freigesetzt und die Faszien sind auf dauerhafter Spannung. Dies wird chronisch, woraufhin Verklebungen entstehen.

Ein weniger bekannter, aber häufiger Auslöser ist auch eine falsche Funktion des Fibrins im Körper. So besitzt der Organismus innerhalb der Lymphgefäße die Aufgabe, die Zellen mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen und zugleich den Abtransport schädlicher Stoffe zu begleiten. Damit das reibungslos gelingt, müssen die menschlichen Lymphgefäße eine ausreichende Muskelaktivität besitzen. Wenn aber unsere Muskulatur dauerhaft verkrampft ist, wird die Nährstoffversorgung beeinträchtigt und das Ableiten von schädlichen Stoffen erfolgt nicht mehr reibungslos. Die Lymphe sind dadurch nicht mehr fähig, die betreffenden Körperregionen unmittelbar anzusteuern und der Fibrinogen-Transport leidet. Es erfolgt eine Umwandlung in Fibrin, welches wie ein Klebstoff die Wundverschließung begleitet. Ohne Wunde sucht es sich eine andere Möglichkeit, seiner Aufgabe gerecht zu werden und verklebt die Faszien.

Obendrein trägt eine Übersäuerung im Körper durch eine ungesunde Ernährung dazu bei, die Elastizität und Beweglichkeit der Faszien aufzuheben.

Nicht zuletzt hat das Alter einen erheblichen Einfluss auf die Verklebung der Faszien. Mit zunehmender Alterung sinkt der Flüssigkeitsanteil im Organismus, was den faserigen Bestandteil des Fasziengewebes deutlich größer macht, wohingegen der wässrige Anteil sinkt. Die Faszien werden dann plötzlich aus unbeweglichen, starren Kollagenfasern gebildet und es entstehen Verklebungen.

Sobald die Faszien verfilzt sind, bringt dies eine Vielzahl an Problemen mit sich durch verschiedene Symptome zeigen.

Symptome bei verklebten Faszien

Wenn Verklebungen innerhalb der Faszien vorliegen, wird der Betroffene in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dies kann je nach Schwere der Verfilzungen ein starkes Ausmaß annehmen. Hinzu kommen starke Schmerzen, welche von den verklebten Faszien ausgehen. Manche Personen nehmen diesen Schmerz zunächst gar nicht wahr, vor allem, wenn sie ohnehin unter chronischen Schmerzen oder Grunderkrankungen leiden, welche einen direkten Rückschluss auf Verfilzungen im Bindegewebe nicht zulassen. Die Schmerzart wird häufig als Spannungsschmerz beschrieben.

Faszien zeigen die Verfilzungen ebenfalls durch reflektorische Probleme. Dabei tritt der Schmerz oder die Bewegungseinschränkung nicht zwingend am Ursprungsort auf, sodass beispielsweise Verklebungen in den Oberschenkelfaszien erst durch Fußschmerzen deutlich werden, während eine Verfilzung der Rückenfaszien manchmal Schulter- und Nackenprobleme hervorruft.

Meist lassen sich sechs Symptome klar den Verklebungen von Faszien zuordnen. Dazu zählen unter anderem:

1. Einseitige Probleme

Die Faszien verlaufen vertikal von Fuß bis Kopf durch den gesamten Körper, wobei sich der Schmerzreiz meist entlang der Bahnen zeigt. Plötzliche einseitige Symptome sind darum meist ein Zeichen für Faszienverfilzungen. Nur selten treten jene über Kreuz auf, zum Beispiel bei Fehlhaltungen.

2. Probleme beim Strecken und der Mobilität

Wenn die verklebten Faszien der Grund für eine Dysbalance im Körper sind, kommt häufig eine Versteifung hinzu. Das heißt, der Betroffene fühlt sich während seiner Bewegungen schwerfällig und hat Schwierigkeiten, schnell sowie geschmeidig zu reagieren. Auch die mangelnde Kraft, manche Bewegungen auszuführen oder sich gar zu strecken, sind Warnsignale von verfilzten Faszien.

3. Großflächiger Schmerzreiz

Viele Erkrankungen lösen nur einen punktuellen Schmerzreiz aus, darunter Gelenksverletzungen. Faszienschmerzen aber reagieren anders und zeigen sich als äußerst großflächig. So könnte es sein, dass sich Verfilzungen der Faszien am Oberschenkel nicht nur durch einen Druckschmerz bei Berührung der verklebten Faszie zeigen, stattdessen aber als intensiver Schmerz über den ganzen Oberschenkel verteilt. Meist wird die Schmerzstärke lediglich schlimmer, wenn der Ursprungsort der Verklebungen gefunden wurde.

4. Unklare Schmerzsymptome

Ändert sich die Schmerzart und kann von einem starken Brennen über einen Druckschmerz zu einem Stechen wechseln, ist dieses unklare Schmerzbild ein Zeichen für Verklebungen des Fasziengewebes. Auch ein unterschwelliges Pochen oder Muskelkitzeln wäre denkbar.

5. Symptome treten zeitversetzt auf

Verfilzte Faszien sind nicht sofort schmerzhaft wie bei anderen Verletzungen. Im Gegenteil, meist werden die Beschwerden erst einige Monate nach der eigentlichen Erkrankung deutlich. Grund dafür ist die permanente Überbelastung in dem Bereich, wo die Verletzung aufgetreten ist und durch die eine Verklebung des Fasziengewebes entstand.

6. Bewegung lindert den Schmerz

Bewegungsmangel löst Verklebungen in den Faszien aus, so viel steht fest. Genauso kann regelmäßige Bewegung dazu beitragen, dass die Verfilzungen wieder gelockert werden. Daher wäre ein Indiz für ein verklebtes Fasziengewebe eine Besserung der Schmerzstärke, sobald der Betroffene sich aktiv betätigt. Dies ist aber nur eine kurzzeitige Besserung der Problematik, denn meist kehren die Schmerzen umso stärker zurück, wenn die Person wieder in den Ruhezustand einkehrt.

Verklebungen in den Faszien lassen sich nicht sichtbar deuten, zumindest nicht auf Röntgenbildern. Per Ultraschall wäre es denkbar, die Verfilzungen zu lokalisieren, wobei auch eine leichte Verhärtung unter der Haut spürbar ist. Besonders häufig entsteht die Problematik im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich, den Körperpartien, die oft durch langes Sitzen oder eine starre Haltung in ihrer Bewegung vernachlässigt werden.

Ein weiteres mögliches Zeichen, das sich ertasten lässt: kleine, druckempfindliche Verhärtungen oder „Knubbel" direkt unter der Haut. Solche tastbaren Knötchen entlang von Muskel- und Faszienbahnen werden von Betroffenen häufig als Knubbel beschrieben und können auf verfilzte Faszien oder verspannte Triggerpunkte hindeuten. Sie sind in aller Regel harmlos – bleibt ein Knoten aber unverändert bestehen, wächst oder schmerzt zunehmend, sollte er ärztlich abgeklärt werden, um andere Ursachen auszuschließen.

Verklebte Faszien: Symptome nach Körperregion

Weil sich die Faszienbahnen durch den ganzen Körper ziehen, äußern sich Verklebungen je nach betroffener Region sehr unterschiedlich. Viele Menschen suchen gezielt nach „verklebte Faszien am Oberschenkel", „im Rücken" oder „an der Fußsohle" und den dazugehörigen Symptomen. Die folgende Übersicht ordnet die typischen Beschwerdebilder den einzelnen Körperregionen zu. Wichtig vorab: Die genannten Anzeichen beschreiben Verspannungen, Bewegungseinschränkungen und Druckgefühle – sie sind keine Diagnose. Bei anhaltenden, starken oder plötzlich auftretenden Schmerzen sollten Sie die Ursache immer ärztlich abklären lassen.

Verklebte Faszien am Oberschenkel

Verklebte Faszien am Oberschenkel zählen zu den häufigsten Beschwerdebildern, da diese großen Muskelgruppen bei sitzender Tätigkeit dauerhaft verkürzt bleiben. Typische Symptome sind ein großflächiges Spannungs- oder Druckgefühl an der Vorder- oder Außenseite, eine eingeschränkte Dehnfähigkeit und ein „ziehendes" Gefühl beim Aufstehen oder Treppensteigen. Da die Oberschenkelfaszien reflektorisch mit Knie und Fuß verbunden sind, machen sich Verklebungen hier mitunter erst weiter unten am Bein bemerkbar.

Verklebte Faszien in den Beinen und an der Wade

In den Beinen und besonders an der Wade äußern sich Faszienverklebungen oft als Steifigkeit am Morgen, ein Spannungsgefühl in der Wadenmuskulatur und eine verminderte Beweglichkeit im Sprunggelenk. Manche Betroffene berichten von einem dumpfen Druckgefühl entlang der hinteren Beinkette, das nach langem Sitzen oder Stehen zunimmt. Leichte Bewegung und sanftes Ausrollen können das Gewebe geschmeidiger machen; bei starken oder einseitig anschwellenden Beschwerden ist jedoch ärztliche Abklärung wichtig.

Verklebte Faszien an der Fußsohle

An der Fußsohle verläuft mit der Plantarfaszie eine besonders kräftige Bindegewebsplatte. Verklebungen in diesem Bereich zeigen sich häufig durch ein Spannungs- oder Druckgefühl unter dem Fuß, das vor allem morgens bei den ersten Schritten spürbar ist und sich nach Bewegung etwas lockert. Auch eine eingeschränkte Beweglichkeit der Zehen kann auftreten. Anhaltende Fersen- oder Fußsohlenschmerzen gehören jedoch ärztlich untersucht, um Erkrankungen wie einen Fersensporn auszuschließen.

Verklebte Faszien am Knie

Am Knie wirken sich Faszienverklebungen meist indirekt aus, da die Knieregion eng mit Oberschenkel und Wade verbunden ist. Typisch sind ein Spannungsgefühl rund um die Kniescheibe, ein Steifigkeitsempfinden nach längerem Sitzen und ein leichtes Druckgefühl seitlich des Gelenks. Solche Beschwerden lassen sich oft durch das Lösen der umliegenden Oberschenkel- und Wadenfaszien positiv beeinflussen. Bei Schwellungen, Blockaden oder belastungsabhängigen Schmerzen im Knie ist eine ärztliche Untersuchung ratsam.

Verklebte Faszien im Rücken

Der Rücken ist gemeinsam mit Schulter und Nacken die klassische Problemzone für verklebte Faszien, da langes Sitzen und einseitige Haltung das Gewebe hier besonders beanspruchen. Betroffene beschreiben großflächige, diffuse Verspannungen, ein Steifigkeitsgefühl beim Aufrichten und ein dumpfes Spannungsgefühl entlang der Rückenmuskulatur. Häufig strahlen diese Verspannungen reflektorisch in Schultern und Nacken aus. Eine ergänzende Faszien-Massage kann das Gewebe lockern – bei ausstrahlenden Schmerzen oder Taubheitsgefühlen gehört der Rücken aber zuerst in ärztliche Hände.

Verklebte Faszien im Nacken und am Kopf

Im Nacken zeigen sich Faszienverklebungen oft als Verspannung im Schulter-Nacken-Bereich, als Steifigkeit beim Drehen des Kopfes und als Druckgefühl am Übergang zwischen Hals und Hinterkopf. Manche Menschen verbinden diese Anspannung auch mit einem Spannungsgefühl, das bis in den Kopf ausstrahlt. Sanfte Bewegung, Wärme und das Lösen der Nackenfaszien können hier entlasten. Treten jedoch starke oder häufige Kopfschmerzen, Schwindel oder neurologische Symptome auf, ist eine ärztliche Abklärung unverzichtbar.

Verklebte Faszien am Po und Gesäß

Am Po und Gesäß führt vieles Sitzen zu verkürzten und verklebten Faszien rund um die Gesäßmuskulatur. Typische Anzeichen sind ein Druck- oder Spannungsgefühl im Gesäß, eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte und ein „festes" Gefühl beim Aufstehen. Da diese Region eng mit dem unteren Rücken und der hinteren Beinkette verbunden ist, können sich Verklebungen hier bis in Rücken oder Bein fortsetzen. Gezieltes Ausrollen und Dehnen schaffen häufig Erleichterung; bei ins Bein ausstrahlenden Schmerzen sollte die Ursache ärztlich beurteilt werden.

Kann jeder unter verklebten Faszien leiden?

Verklebungen in Faszien können grundsätzlich jeden treffen. Leistungssportler, die aus Gesundheitsgründen lange pausieren mussten, sind ebenso eine Zielgruppe wie Menschen, die generell wenig Fitness ausüben.

Jedoch steigt das Risiko für Verklebungen im Fasziengewebe durch starkes Übergewicht, ungesunde Ernährung und das fortschreitende Alter erheblich an. Daher sind Menschen mit sitzender Tätigkeit, die kaum oder nur wenig Sport betreiben, übergewichtige Personen, Senioren oder diejenigen, welche durch Operationen sowie Verletzungen strikte Bettruhe halten müssen, eher anfällig für die Beschwerden innerhalb der Faszien.

Auch Menschen mit Vorerkrankungen des Bewegungsapparats wie Muskel- oder Gelenksbeschwerden leiden öfters an verfilzten Faszien als ein gesunder, sportlich-aktiver Mensch. Es wäre aber ratsam, ein passendes Faszientraining immer in den täglichen Fitnessplan einzubauen, um schon vorbeugend dazu beizutragen, dass das Stützgewebe des Körpers stabil bleibt und seine Elastizität behält.

Verklebte Faszien sind im Zuge dessen keine unheilbare Diagnose. Im Gegenteil, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Verfilzungen wieder aufzuheben und die Gesundheit des Stützgewebes zurück zu erlangen.

Faszienverklebung oder Faszien-Entzündung – wo liegt der Unterschied?

Häufig wird im Zusammenhang mit Beschwerden im Bindegewebe von einer Faszien-Entzündung gesprochen. Wichtig ist hier eine klare Abgrenzung: Eine reine Faszienverklebung ist zunächst keine echte Entzündung, sondern eine mechanisch bedingte Verfilzung und Verhärtung des Gewebes, das seine Gleitfähigkeit verloren hat. Die Beschwerden entstehen durch eingeschränkte Beweglichkeit und Spannung, nicht durch einen entzündlichen Prozess im medizinischen Sinne.

Eine tatsächliche Entzündung des Fasziengewebes kann zwar vorkommen, sie äußert sich aber typischerweise durch klassische Entzündungszeichen: deutliche Rötung, Überwärmung, Schwellung sowie starke, oft pochende Schmerzen, die auch in Ruhe bestehen bleiben. Treten solche Anzeichen auf, handelt es sich nicht mehr um eine harmlose Verklebung, sondern um einen Befund, der ärztlich abgeklärt werden sollte. Faszientraining, Massage oder Selbstbehandlung sind in diesem Fall nicht das richtige Mittel – hier ist zunächst eine medizinische Diagnose gefragt.

Ulrich Pötter

Mein Expertenrat aus 20+ Jahren Praxis als staatlich anerkannter Therapeut: Verklebte Faszien lösen sich nicht mit Gewalt. Wer mit voller Kraft auf der Rolle „durchdrückt", reizt das Gewebe nur. Besser: warm machen, ausreichend trinken und dann langsam, atmend und regelmäßig arbeiten – Faszien reagieren träge, aber zuverlässig auf Geduld.

Was tun bei verklebten Faszien?

Verklebte Faszien lassen sich auf unterschiedlichen Wegen bekämpfen. Nachfolgend haben wir dafür einige der nützlichsten Tipps zusammengestellt, die ein gesundes Fasziengewebe begleiten können.

Massagen

Bei verklebten Faszien eignen sich sanfte Massagen hervorragend, um für neue Stabilität und Elastizität des Gewebes zu sorgen. Bei regelmäßiger Anwendung gelingt es, die Schmerzen zu lindern, Verspannungen aufzuheben und das Fasziengewebe von seinen Verklebungen zu befreien. Hierfür nutzt der Anwender meist die Fingerkuppen, Finger und Handballen, mit denen er sanften Druck auf die Sehnen sowie Muskeln ausübt, welche von dem Schmerzreiz und den Verhärtungen betroffen sind. Auf diese Weise kann das Fasziengewebe automatisch aktiviert werden. Faszienmassagen gibt es als Selbstanwendung oder als Wellnesstechnik, die dann von einem erfahrenen Experten ausgeführt wird. Weiterhin lässt sie sich mit und ohne Equipment absolvieren. Es gäbe beispielsweise den Faszienball, oder einen Guasha-Schaber, mit denen behutsam über die verkrampften Triggerpunkte gefahren wird, um jene zu stimulieren und dadurch auch die Faszien zu lockern. Faszienmassagen setzen Streichungen und Kreisungen entlang der Sehnen- und Muskelstränge voraus, die gerne mehrere Male wiederholt werden dürfen. Wichtig wäre hier auf beiden Körperhälften zu massieren und die besonders schmerzhaften Bereiche mit Druckpunktstimulationen zu verwöhnen. Faszienmassagen dürfen trotz geringerem Risiko nicht bei einem zu verklebten Gewebe angewandt werden, um keine Verschlimmerungen zu riskieren.

Wie eine gezielte Faszien-Massage im Detail abläuft, welche Griffe sich eignen und worauf Sie bei der Selbstanwendung achten sollten, erfahren Sie ausführlich in unserem Ratgeber zur Faszien-Massage als Schmerzbehandlung.

Frau erhält Faszien-Massage im Gesicht
© alipko - stock.adobe.com

Rolfing

Rolfing ist ebenfalls eine sehr beliebte Methode, um verklebte Faszien aufzuheben. Die Nutzung einer Faszienrolle und das gezielte Ausrollen der verfilzten Faszien gehört zu den gängigsten Therapieansätzen bei Verklebungen im Fasziengewebe.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist äußerst wichtig, um das betroffene Gewebe wieder zu entlasten. Ausgedehnte Spaziergänge, die Entscheidung für die Treppe, statt den Aufzug oder andere Bewegungen, die sich mühelos in den Alltag einbinden lassen, sind sehr hilfreich für ein gesundes Fasziengewebe.

Ausgewogene Ernährung

Faszien brauchen eine gesunde Ernährung, um stabil zu bleiben und Verklebungen entgegenzuwirken. Hilfreich wäre daher, ausreichend Vitamine und Eiweiß zu sich zu nehmen, zum Beispiel durch Huhn, Rind, Fisch sowie Quark oder Käse. Auch frisches Gemüse wie Spinat, Champignons, Brokkoli oder Fenchel ist wichtig bei einem gesunden Speiseplan für die Faszien, ebenso wie Birnen, Hirse, Trauben oder Paprika. Weiterhin bieten sich Knoblauch, Zwiebeln oder Kurkuma an, um den Faszien genügend Curcumin zu liefern, das Entzündungen hemmt. In Ergänzung dazu bietet es sich an, Nudeln, Reis oder Vollkornbrot zu konsumieren, um dem Körper einen optimalen Kohlenhydrat-Haushalt zu liefern, bei dem der Blutdruck konstant bleibt. Wer sein Bindegewebe gezielt stärken möchte, findet in unserem gesonderten Ratgeber weitere konkrete Empfehlungen zu Ernährung und Lebensstil.

Yoga

Das Faszienyoga ist ebenfalls eine beliebte Möglichkeit verklebte Faszien zu lindern oder ihnen vorzubeugen. Es vereint klassisches Yoga mit einem sanften Faszientraining. Dabei werden die gängigen Positionen eingesetzt, allerdings nicht wie gewohnt um sie lange zu halten, sondern mit vielen Bewegungen wie Schwingungen oder Dehnungen kombiniert, damit die Faszienbahnen wieder geschmeidig werden. Es handelt sich hierbei um ein Ganzkörpertraining, das dem Körper mehr Kraft und Flexibilität schenken soll, während die Durchblutung gefördert, Stoffwechselendprodukte abtransportiert und die Nährstoffversorgung unterstützt werden. Dies hat langfristig auch eine positive Auswirkung auf Verfilzungen in den Faszien. Als Alternative gäbe es noch Faszienpilates, bei welchem ein ähnliches Konzept herrscht und die traditionellen Pilatesübungen mit einem sanften Faszientraining verbunden werden.

Optimale Nährstoffzufuhr

Faszien brauchen wichtige Nährstoffe, um gesund zu bleiben und keine Verklebungen zu bekommen. So ist das Fasziengewebe auf vier wichtige Aminosäuren angewiesen (Glutamin, Prolin, Arginin und Lysin), die dem Gewebe Elastizität verleihen, die Reaktionsfähigkeit stärken und die Zellerneuerung unterstützen. Auch Spurenelemente und Mineralstoffe sind wichtig, damit die Gewebezellen regeneriert werden und die Vernetzung zwischen Elastin und Kollagen gelingt. Außerdem fördern Mineralstoffe den Zellstoffwechsel, das Zellwachstum und den Ausgleich zwischen Wasser sowie Elektrolyten im Organismus. Silizium hilft hierbei den Faszien mehr Festigkeit zu schenken, während Magnesium, Natrium oder Kalium, Kupfer und Zink ebenfalls zu den unverzichtbaren Spurenelementen/Mineralstoffen zählen. Des Weiteren sollten sekundäre Pflanzenstoffe vorhanden sein, die durch ihre Inhalte für ein gesundes Fasziengewebe verantwortlich sind. Genauso wichtig innerhalb der Nährstoffzufuhr ist Wasser. Denn das Fasziengewebe besteht zu mindestens 70 % daraus. Insofern Betroffene also regelmäßig mindestens 2,5 Liter am Tag trinken, besonders nach der Faszienmassage oder dem Faszientraining, können schädigende Stoffwechselprodukte leichter abtransportiert werden. Außerdem hilft die ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die Faszien wieder aufzufüllen und zu versorgen. Wer kein Wasser mag, darf auch ungesüßte Kräutertees oder grünen Tee zu sich nehmen.

Faszientraining

Eine sehr beliebte Möglichkeit, verklebte Faszien zu lösen, ist auch das Faszientraining. Es hat die Aufgabe, Schmerzen zu lindern und die Funktionsfähigkeit der Muskeln wiederherzustellen. Ein gleichnamiges Training lässt sich mit dem klassischen Muskelworkout gleichsetzen, bei welchem die Mobilität und Stabilität im Vordergrund stehen, nicht der Kraftaufbau. Das Training soll die Beweglichkeit der Faszien bessern, Verklebungen lockern und als Prävention neuen Verfilzungen entgegenwirken. Das Faszientraining ist äußerst vielseitig, weshalb wir jenes auch in einem gesonderten Beitrag erläutern und nützliche Übungen zum Nachahmen vorstellen werden.

Mentaltraining zum Stressabbau, Thermotherapien, um verklebte Faszien mit Wärme zu lösen und Meditation sind ebenfalls hilfreich, um die Verfilzungen aufzuheben.

Faszien gezielt und systematisch lösen

Wer seine Faszien nicht nur punktuell behandeln, sondern systematisch und nachhaltig lösen möchte, profitiert von einem strukturierten Vorgehen aus Bewegung, Selbstmassage und gezieltem Training. Genau dieses Zusammenspiel – vom richtigen Einsatz der Faszienrolle über Dehn- und Federübungen bis zur Trainingsplanung – können Sie fundiert erlernen. Faszientraining systematisch lernen Sie im WIP-Online-Kurs Faszientrainer:in (mit Zertifikat): Der flexible E-Learning-Kurs vermittelt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie verklebte Faszien lösen, das Bindegewebe kräftigen und Übungen sicher anleiten – für sich selbst oder als zusätzliche Qualifikation im Wellness- und Fitnessbereich.

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Unabhängig von den Maßnahmen sollte jeder Einzelne allerdings schon präventiv darauf achten, dass das Fasziengewebe elastisch und widerstandsfähig bleiben. Dies erspart ihm nicht nur Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Es fördert auch einen gesunden, mobilen Körper und dadurch mehr Flexibilität im Alltag. Dadurch gelingt es dann hoffentlich ein vitales Stützgewebe ohne Verfilzungen der Faszien zu gewährleisten.

Frau rollt Rücken über Faszienrolle im Liegen
© Microgen - stock.adobe.com

Verklebte Faszien lösen – die Methoden im Überblick

Verklebungen lassen sich auf mehreren Wegen lösen – von der Selbstanwendung bis zur professionellen Behandlung. Die Übersicht hilft bei der Wahl:

MethodeWie es wirktAufwand
Faszienrolle (Selbstmassage)löst oberflächliche Verklebungen, fördert die Durchblutunggering, täglich zu Hause
Professionelle Faszienmassageauch tiefere, hartnäckige Verklebungen gezieltTermin nötig, fachlich begleitet
Rolfing / strukturelle Integrationsystematische Bearbeitung des ganzen Fasziennetzesmehrere Sitzungen, intensiv
Bewegung, Yoga & Dehnenhält das Gewebe geschmeidig, beugt neuen Verklebungen vorregelmäßig, alltagstauglich
Trinken & ErnährungFlüssigkeit & Nährstoffe halten Faszien elastischdauerhaft, einfach umsetzbar

Fazit

Verklebte Faszien sind weit verbreitet, aber gut behandelbar. Sie entstehen vor allem durch Bewegungsmangel, Stress, Übersäuerung und Alter und äußern sich in diffusen, oft zeitversetzten Spannungsschmerzen. Mit der Kombination aus regelmäßiger Bewegung, Faszien-Massage, gezieltem Training, ausgewogener Ernährung und viel Flüssigkeit lassen sich Verklebungen lösen – und mit etwas Konsequenz dauerhaft vermeiden. Wer das systematische Lösen und Trainieren der Faszien fundiert erlernen möchte, legt mit dem WIP-Online-Kurs Faszientrainer:in mit Zertifikat den passenden Grundstein.

Häufige Fragen zu verklebten Faszien

Was sind verklebte Faszien?

Verfilztes, verhärtetes Fasziengewebe, das seine Elastizität verloren hat. Statt eines geschmeidigen, wellenförmigen Gitters bildet sich ein ineinander verflochtenes Gebilde, das Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auslösen kann. Häufig wird dafür auch der Begriff Faszienverklebung verwendet.

Wie entstehen verklebte Faszien?

Vor allem durch Bewegungsmangel, chronischen Stress, Übersäuerung durch ungesunde Ernährung, eine gestörte Fibrin-Funktion und das zunehmende Alter (sinkender Flüssigkeitsanteil im Gewebe).

Welche Symptome deuten auf verklebte Faszien hin?

Großflächige, oft einseitige Spannungsschmerzen, Steifigkeit, unklare wechselnde Schmerzbilder, zeitversetztes Auftreten und eine kurzzeitige Besserung durch Bewegung. Manchmal lassen sich auch tastbare Verhärtungen oder „Knubbel" unter der Haut spüren. Häufig betroffen sind Rücken, Schultern und Nacken.

Wie zeigen sich verklebte Faszien am Oberschenkel oder an der Fußsohle?

Am Oberschenkel äußern sich Verklebungen oft als großflächiges Spannungs- und Druckgefühl mit eingeschränkter Dehnfähigkeit. An der Fußsohle (Plantarfaszie) ist häufig ein Druckgefühl spürbar, das morgens bei den ersten Schritten am stärksten ist. Beides beschreibt Verspannungen und Bewegungseinschränkungen – anhaltende oder starke Schmerzen gehören ärztlich abgeklärt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Faszienverklebung und einer Faszien-Entzündung?

Eine Faszienverklebung ist eine mechanische Verfilzung des Gewebes ohne echten Entzündungsprozess. Eine tatsächliche Entzündung zeigt sich durch Rötung, Überwärmung, Schwellung und starke, oft pochende Schmerzen auch in Ruhe. Treten solche Entzündungszeichen auf, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Was hilft gegen verklebte Faszien und wie lassen sie sich lösen?

Regelmäßige Bewegung, Faszien-Massage, Ausrollen mit der Faszienrolle, Faszientraining, Yoga, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit (mind. 2,5 l täglich). Faszien reagieren träge, daher braucht das Lösen Geduld und Regelmäßigkeit. Das systematische Vorgehen lässt sich im WIP-Online-Kurs Faszientrainer:in erlernen.

Wie erkennt man verklebte Faszien?

Auf Röntgenbildern sind sie nicht sichtbar; per Ultraschall lassen sie sich lokalisieren, und oft ist eine leichte Verhärtung oder ein „Knubbel" unter der Haut tastbar.

Wie lange dauert es, Faszien zu lösen?

Faszien reagieren träge – Veränderungen brauchen Wochen regelmäßiger Anwendung. Dafür ist der Effekt mit Geduld nachhaltig.

Quellen & weiterführende Literatur

  1. Wikipedia: Faszie – Aufbau, Funktion & Bedeutung des Bindegewebes
  2. Wikipedia: Faszientraining – Methoden & Wirkung
  3. DocCheck Flexikon: Faszie (medizinisches Fachlexikon)
Ulrich Pötter

Ulrich Pötter

Geschäftsführer & Ausbildungsexperte der WellnessInPerfektion WIP GmbH

Ulrich Pötter ist Gründer und Geschäftsführer der WellnessInPerfektion WIP GmbH und seit über 25 Jahren als staatlich anerkannter Therapeut tätig. Er ist Autor mehrerer staatlich zugelassener Fernlehrgänge (Klett-Verlag) und verantwortet die fachliche Qualität aller Lehrgänge.

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Über den Autor
Autorenbild Ulrich Pötter
Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist.

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Profilbild von Heike Regenberg
vor 3 Wochen
Ich kann dieses Seminar und besonders die Dozentin Diana von Herzen weiterempfehlen. Diana ist ein unglaublich herzlicher, empathischer und kompetenter Mensch. Sie hatte während des gesamten Kurses immer ein Lächeln im Gesicht und schaffte es, eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre zu schaffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie aufmerksam sie auf die Teilnehmer eingegangen ist. Sie merkte sofort, wenn die Konzentration nachließ oder wir etwas müde wurden, und schaffte es mit ihrer motivierenden Art immer wieder, alle zu begeistern und mitzunehmen. Ihre Leidenschaft für das Thema ist in jeder Minute spürbar. Sie vermittelt ihr Wissen mit viel Freude, Geduld und Authentizität. Man merkt einfach, dass dieser Beruf ihre Berufung ist und sie ihn mit ganzem Herzen lebt. Vielen Dank für diese wunderbare Zeit und die vielen wertvollen Erfahrungen. Diana ist eine Dozentin, die man so schnell nicht vergisst!
Heike Regenberg
Profilbild von Ab Ab
vor einem Monat
Der Ablauf verlief ohne jegliche Komplikationen. Die Lehrkräfte und Dozenten waren äußerst freundlich. Die Korrekturen erfolgten stets in kürzester Zeit. Auf Anfragen erhielt ich prompt und kompetent Rückmeldungen. Ich beabsichtige, mich auch zukünftig für Studiengänge an dieser Institution anzumelden und diese dort zu absolvieren. Meine Zufriedenheit ist hoch, weshalb ich diese Einrichtung uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Ab Ab
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vor 2 Monaten
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Elvira L
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vor 4 Monaten
Ein wirklich ansprechendes Seminar mit ausgewogenen Praxis-& Theorieanteil. Die Dozenten und Dozentinnen sind kompetent und darüber hinaus auch menschlich und nahbar. Gute Vibes unter den Lehrenden. Es wurde viel gelacht und ein respektvoller Umgangston wurde stets gewahrt. Die Kommunikation ist für uns Teilnehmenden während des Seminars nur über die Chatfunktion möglich, was einerseits den Vorteil hat, dass die Vortragenden nicht unterbrochen werden können, keine Störgeräusche. (das war für mich als Teilnehmerin sehr angenehm, denn auch mein eigener Gedankenfluss wurde nicht unterbrochen und ich konnte dem Thema gut folgen). Andererseits gehen einige Fragen manchmal leider unter und werden übersehen. Das war ein bisschen frustrierend. Gefallen hat mir zudem, dass am Ende betont wurde, dass wir uns bei zukünftigen Fragen immer wieder bei der Akademie melden können. Sehr sympathisch. Ich empfehle dieses Seminar herzlich gerne.
Marfuli
Profilbild von Laura L.
vor 6 Monaten
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