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Eine Massage nach dem Sport kann die Regeneration der Muskulatur unterstützen, die Durchblutung anregen und das körperliche wie mentale Wohlbefinden nach dem Training fördern. Anders als eine klassische Wellnessanwendung richtet sich die Sportmassage gezielt an körperlich aktive, gesunde Menschen und arbeitet mit zurückhaltendem Druck in Herzrichtung. Wann, wie lange und mit welchen Griffen massiert werden sollte – und wann besser gar nicht – erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Massieren lernen bedeutet weit mehr, als ein paar Griffe zu beherrschen: Es ist das Zusammenspiel aus den fünf klassischen Grundtechniken – Streichung, Knetung, Reibung, Klopfung und Vibration –, der richtigen Ausstattung und einem achtsamen Gespür für den Menschen. Einfache Routinen für zu Hause kann jeder erlernen; für die professionelle Anwendung am Kunden braucht es eine fundierte Ausbildung. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen Techniken, Ablauf, Ausstattung und Wege zur Fachkompetenz.
Wie lange sollte eine Massage idealerweise dauern? Eine pauschale Antwort gibt es nicht – die optimale Massagedauer richtet sich nach Massageart, Behandlungsziel und Ihrer persönlichen Verfassung. Als grobe Richtwerte gelten: eine Teilkörper- oder Nackenmassage 20 bis 30 Minuten, eine klassische Ganzkörpermassage rund 60 Minuten, eine manuelle Lymphdrainage etwa 45 Minuten und eine Massage auf Rezept maximal 20 Minuten. Entscheidend ist nicht die Uhr, sondern ob die Zeitspanne ausreicht, damit alle Grifftechniken ruhig und fließend wirken können.
Triggerpunkte sind tastbare, schmerzhafte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die durch Fehlhaltung, Überlastung oder Stress entstehen und ihre Schmerzen oft in entfernte Körperregionen ausstrahlen. Behandeln lassen sie sich durch gezielten Druck, Dehnung und Wärme – etwa mit Triggerpunktmassage, manueller Therapie oder Dry-Needling. Eine sanfte Selbstbehandlung mit Daumendruck oder Hilfsmitteln ist möglich; bei anhaltenden oder starken Beschwerden gehört die Ursache jedoch ärztlich abgeklärt.
Was ist die Breuß-Massage und wie wird sie durchgeführt? Die Breuß-Massage ist eine sanfte, sehr behutsame Rückenmassage entlang der Wirbelsäule, die der österreichische Heilpraktiker Rudolf Breuß (1899–1990) entwickelt hat. Mit Johanniskrautöl und Seidenpapier sowie ruhigen Streich- und Dehngriffen soll sie Körper und Geist entspannen. In diesem Ratgeber erfahren Sie Schritt für Schritt, wie der Ablauf aussieht, welches Equipment Sie benötigen und worauf Sie achten sollten.
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